Bangkok, ende November 2011
22. November 2011
Anlässlich des Besuches von Reto in diesem Jahr ergaben sich doch einige Probleme. Nicht wegen Reto, nein, sondern wegen dem wirklich verheerenden Jahrhunderthochwasser in Thailand. War es im Oktober noch so, dass in den Provinzen um Bangkok herum das Wasser je nach Gegend bis zu zwei Meter hoch stand, man aber nach Bangkok hinein ohne Probleme gelangte, so war es dann ab Ende Oktober so, dass immer mehr Bezirke von Bangkok im Wasser versanken. Vorab die Bezirke im Norden und Osten, und noch stärker die westlichen Bezirke wurden immer stärker in Mitleidenschaft gezogen.
Dies hatte damit zu tun, dass man versuchte, die Innenbezirke zu schützen, und so gezwungen war, die äusseren Bezirke zu „opfern“ sprich, dort wurden die Wassermassen hingeleitet, jeweils mit dem Ziel, über Kanäle in den Chao Phraya River westlich und den Bang Pakong River östlich von Bangkok die Wassermassen abzuführen. Angesichts der enormen Mengen von Wasser gelang dies aber nur ungenügend. So war es dann nicht mehr möglich, ganz Bangkok zu besuchen.
Wir unternahmen dann am 22.November einen Ausflug dorthin, um uns selbst einen Eindruck der Hochwasserlage zu machen. Bei uns war davon ja glücklicherweise nichts zu sehen.
Die Bilder, die ich machen konnte, sprechen für sich und müssen nicht kommentiert werden. Aufgenommen wurden die Bilder westlich von Bangkok in Thonburi.
Als Gegensatz danach die Bilder aus dem Lumpini Park mitten in Bangkok. Da mussten bereits die Grünflächen bewässert werden. Und dabei sahen wir Gäste, die sich dort ungeniert bewegen ohne Furcht vor den Besuchern: Warane in grosser Zahl. Auf dem Rasen, auf Bäumen, im Wasser, überall. Nachdem wir den Besuch von Bangkok abgeschlossen hatten mit dem Einkauf von gutem Brot, ein Muss für mich, fuhren wir über Samut Prakan zurück nach Hause. Unterwegs besuchten wir noch eine Station am Meer, die sich unter anderem mit dem Wiederherstellen von Ufern befasst. Waren früher die Ufer hier mit Mangroven geschützt, welche aber intensiv abgeholzt wurden, so versucht man heute dies mittels Bambushecken wieder zu schützen.
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