Bananen
12.12.2011
Bananen (Musa-Arten und -Sorten sind immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen.
Unterirdisch besitzen sie ein Rhizom, aus dem Ausläufer treiben)
Eines meiner Hobbies hier ist der Anbau von Bananen. Natürlich nicht in Massen und nicht als Plantage. Begonnen hat es mit einigen Stauden, die mir Nachbarn vor etwas mehr als drei Jahren gebracht hatten. Ich pflanzte damals diese Stauden hinter meinem Haus ein und wartete einmal ab, was passierte. Nicht viel, wie ich später feststellen musste. Wir waren ja Ende 2008 für ein paar Monate zurück in der Schweiz und bei unserer Rückkehr waren diese nicht mehr da. Die Nachbarn, die uns damals versprochen hatten, aufzupassen, nahmen dies nicht allzu ernst. Ich bekam danach von meinem Schwager 2 neue Jungstauden, welche ich nun neben dem Haus einpflanzte. Ich lies mich etwas beraten von anderen Nachbarn, wie tief muss das Pflanzloch sein und was muss ich sonst noch beachten. Das Anwachsen ging sehr langsam und ich dachte immer wieder, dass wird nichts. Aber diese zwei überlebten meine Versuche und es gab dann tatsächlich die ersten Bananen, die ich doch stolz erntete. Daraufhin organisierten wir weitere Jungstauden und pflanzten neben dem Haus einen kleinen Bananenwald. Diese wuchsen sehr schnell und dabei bemerkte ich dann, zu nahe am Haus und auch der Abstand zu den einzelnen Stauden war etwas eng. Trotzdem, jede der Stauden hat bis jetzt Früchte hervor gebracht und daneben jeweils mehrere Jungstauden aus dem Rhizom entwickelt. Da eine Staude nach der Ernte praktisch ihren Job erledigt hat, sie wird gefällt und hat sich dabei aber bereits vermehrt durch eben diese Rhizome, aus denen die Jungstauden neben der Mutterpflanze wachsen.
Nachdem ich nun schon mehrere Bananen abgeerntet habe, habe ich beschlossen, die Bananen neben dem Haus aus zu dünnen und nur noch mit entsprechendem Abstand zum Haus wachsen zu lassen.
Ich begann nun mit Pratuang und zwei Nachbarinnen, Jungstauden auszugraben und eine neue Pflanzung anzulegen, und zwar hinter dem Haus. Das Gelände ist eigentlich teilweise Gemeindeboden und teilweise gehört es ich weiss nicht wem, wird aber nicht genutzt und vor allem nicht gepflegt. Es verwildert alles und das finde ich nicht gut. Mehrere Nachbarn haben nach mir begonnen, neben oder hinter den Häusern etwas zu gärtnern und aufzuräumen, und da war dann Platz für 25 Bananenstauden, die ich nun in den letzten Tagen mit Pratuang und den besagten Nachabrinnen zu pflanzen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sieht, dass doch schone einige Nachbarn aktiv mitmachen beim sauber halten der Umgebung, und Bananenstauden ergeben eine schattige und Windgeschützte Abgrenzung rund um unsere kleine Wohnsiedlung. Und wenn es dann noch ab und zu Bananen gibt, dass macht Spass. Wir haben übrigens vor kurzer Zeit Bananen in einem Tempel gespendet. Dort war ein Fest und der Abt bat um Bananen, damit er nachher die Besucher des Festes mit gebratenen Bananen bewirten konnte. Übrigens eine Delikatesse.
Ich möchte nun versuchen, auf einem Stück Land, welches ich in Aussicht habe, dann möglichst viel verschiedene Sorten anzupflanzen. Denn es gibt da zum Beispiel die unglaublich gutschmeckenden Eierbananen, dann die kleinen, zierlichen Fingerbananen und viele mehr. Mal schauen, was daraus wird.
Etwas zum Lesen über Bananen findet man auch auf den folgenenden Seiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dessertbanane
http://de.wikipedia.org/wiki/Bananengew%C3%A4chse
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