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Sonntag, 20.05.2012

Tagebuch Archiv «2011»

Bananen

Bananen

12.12.2011

Bananen (Musa-Arten und -Sorten sind immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen. Unterirdisch besitzen sie ein Rhizom, aus dem Ausläufer treiben)

Eines meiner Hobbies hier ist der Anbau von Bananen. Natürlich nicht in Massen und nicht als Plantage. Begonnen hat es mit einigen Stauden, die mir Nachbarn vor etwas mehr als drei Jahren gebracht hatten. Ich pflanzte damals diese Stauden hinter meinem Haus ein und wartete einmal ab, was passierte. Nicht viel, wie ich später feststellen musste. Wir waren ja Ende 2008 für ein paar Monate zurück in der Schweiz und bei unserer Rückkehr waren diese nicht mehr da. Die Nachbarn, die uns damals versprochen hatten, aufzupassen, nahmen dies nicht allzu ernst. Ich bekam danach von meinem Schwager 2 neue Jungstauden, welche ich nun neben dem Haus einpflanzte. Ich lies mich etwas beraten von anderen Nachbarn, wie tief muss das Pflanzloch sein und was muss ich sonst noch beachten. Das Anwachsen ging sehr langsam und ich dachte immer wieder, dass wird nichts. Aber diese zwei überlebten meine Versuche und es gab dann tatsächlich die ersten Bananen, die ich doch stolz erntete. Daraufhin organisierten wir weitere Jungstauden und pflanzten neben dem Haus einen kleinen Bananenwald. Diese wuchsen sehr schnell und dabei bemerkte ich dann, zu nahe am Haus und auch der Abstand zu den einzelnen Stauden war etwas eng. Trotzdem, jede der Stauden hat bis jetzt Früchte hervor gebracht und daneben jeweils mehrere Jungstauden aus dem Rhizom entwickelt. Da eine Staude nach der Ernte praktisch ihren Job erledigt hat, sie wird gefällt und hat sich dabei aber bereits vermehrt durch eben diese Rhizome, aus denen die Jungstauden neben der Mutterpflanze wachsen.

Nachdem ich nun schon mehrere Bananen abgeerntet habe, habe ich beschlossen, die Bananen neben dem Haus aus zu dünnen und nur noch mit entsprechendem Abstand zum Haus wachsen zu lassen.

Ich begann nun mit Pratuang und zwei Nachbarinnen, Jungstauden auszugraben und eine neue Pflanzung anzulegen, und zwar hinter dem Haus. Das Gelände ist eigentlich teilweise Gemeindeboden und teilweise gehört es ich weiss nicht wem, wird aber nicht genutzt und vor allem nicht gepflegt. Es verwildert alles und das finde ich nicht gut. Mehrere Nachbarn haben nach mir begonnen, neben oder hinter den Häusern etwas zu gärtnern und aufzuräumen, und da war dann Platz für 25 Bananenstauden, die ich nun in den letzten Tagen mit Pratuang und den besagten Nachabrinnen zu pflanzen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sieht, dass doch schone einige Nachbarn aktiv mitmachen beim sauber halten der Umgebung, und Bananenstauden ergeben eine schattige und Windgeschützte Abgrenzung rund um unsere kleine Wohnsiedlung. Und wenn es dann noch ab und zu Bananen gibt, dass macht Spass. Wir haben übrigens vor kurzer Zeit Bananen in einem Tempel gespendet. Dort war ein Fest und der Abt bat um Bananen, damit er nachher die Besucher des Festes mit gebratenen Bananen bewirten konnte. Übrigens eine Delikatesse.

Ich möchte nun versuchen, auf einem Stück Land, welches ich in Aussicht habe, dann möglichst viel verschiedene Sorten anzupflanzen. Denn es gibt da zum Beispiel die unglaublich gutschmeckenden Eierbananen, dann die kleinen, zierlichen Fingerbananen und viele mehr. Mal schauen, was daraus wird.

Etwas zum Lesen über Bananen findet man auch auf den folgenenden Seiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dessertbanane
http://de.wikipedia.org/wiki/Bananengew%C3%A4chse

zur Bildergalerie...

Aranyaprathet, an der Grenze zu Kambodscha

Aranyaprathet, an der Grenze zu Kambodscha

23. November 2011

Unsere letzte Reise mit Reto führte uns nach Aranyaprathet, an der Grenze zu Kambodscha gelegen. Eine Fahrt von 180 km durch die Provinzen Chachoengsao, Prachinburi und Sa Keo brachte uns an den Grenzübergang.

 Eine lange Schlange von LKWs staute sich schon weit vor der Grenze und zeigte an, hier ist einer der grösseren Übergänge von Thailand nach Kambodscha. Und das ganze Grenzdorf auf der thailändischen Seite ist ein riesiger Handelsplatz für alles Mögliche. Vor allem Kleider, neue und gebrauchte werden hier aufbereitet und zum Verkauf bereit gestellt. Daneben natürlich jede Menge Artikel wie Sonnenbrillen, Handys, Lederwaren, angepriesen als echt, aber schon von weitem als Kopien erkennbar, I-Phones für wenige Baht und so weiter. Und dazwischen die kambodschanischen Kulis, die mit einfachsten schwer beladenen Holzkarren Fuhren von Thailand nach Kambodscha und zurück machen. Daneben dann noch die obligatorischen Tourenanbieter, die Tagestouren nach Kambodscha inkl. Visum anbieten. Den in Kambodscha ist im Gegensatz zu Thailand das Spielen in Kasinos erlaubt und deshalb herrscht hier neben dem Güterverkehr auch ein reger Kasino Tourismus, dies wird aber vor allem von Thais in Anspruch genommen. 

Wir haben den ganzen Markt abgelaufen und uns die Angebote angeschaut, aber ich habe mir nur etwas Werkzeug gekauft, in der Hoffnung, dass die Qualität stimmt, schauen wir mal. 

Viele Thais kommen aber hierher um Produkte in Kambodscha oder direkt an der Grenze zu kaufen, die viel billiger sind als in Thailand und diese dann weiter verkaufen. Beliebt zum Beispiel sind dabei, Parfums und Kosmetikartikel, natürlich alles billige Imitationen und vermutlich teilweise gesundheitlich nicht unbedenklich. Aber die Leute müssen ja etwas machen um zu leben. 

... ein paar Bilder zur 'Aranyaprathet, an der Grenzen von Burma'...

 

Bangkok, ende November 2011

Bangkok, ende November 2011

22. November 2011 

Anlässlich des Besuches von Reto in diesem Jahr ergaben sich doch einige Probleme.  Nicht wegen Reto, nein, sondern wegen dem wirklich verheerenden Jahrhunderthochwasser in Thailand. War es im Oktober noch so, dass in den Provinzen um Bangkok herum das Wasser je nach Gegend bis zu zwei Meter hoch stand, man aber nach Bangkok hinein ohne Probleme gelangte, so war es dann ab Ende Oktober so, dass immer mehr Bezirke von Bangkok im Wasser versanken. Vorab die Bezirke im Norden und Osten, und noch stärker die westlichen Bezirke wurden immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. 
Dies hatte damit zu tun, dass man versuchte, die Innenbezirke zu schützen, und so gezwungen war, die äusseren Bezirke zu „opfern“ sprich, dort wurden die Wassermassen hingeleitet, jeweils mit dem Ziel, über Kanäle in den Chao Phraya River westlich und den Bang Pakong River östlich von Bangkok die Wassermassen abzuführen. Angesichts der enormen Mengen von Wasser gelang dies aber nur ungenügend. So war es dann nicht mehr möglich, ganz Bangkok zu besuchen. 

Wir unternahmen dann am 22.November einen Ausflug dorthin, um uns selbst einen Eindruck der Hochwasserlage zu machen. Bei uns war davon ja glücklicherweise nichts zu sehen.
Die Bilder, die ich machen konnte, sprechen für sich und müssen nicht kommentiert werden. Aufgenommen wurden die Bilder westlich von Bangkok in Thonburi. 

Als Gegensatz danach die Bilder aus dem Lumpini Park mitten in Bangkok. Da mussten bereits die Grünflächen bewässert werden. Und dabei sahen wir Gäste, die sich dort ungeniert bewegen ohne Furcht vor den Besuchern: Warane in grosser Zahl. Auf dem Rasen, auf Bäumen, im Wasser, überall. Nachdem wir den Besuch von Bangkok abgeschlossen hatten mit dem Einkauf von gutem Brot, ein Muss für mich, fuhren wir über Samut Prakan zurück nach Hause. Unterwegs besuchten wir noch eine Station am Meer, die sich unter anderem mit dem Wiederherstellen von Ufern befasst. Waren früher die Ufer hier mit Mangroven geschützt, welche aber intensiv abgeholzt wurden, so versucht man heute dies mittels Bambushecken wieder zu schützen.


... Bilder zur 'Bangkok, ende November 2011'...

'Ang-Sila' Chinesischer Tempel

'Ang-Sila' Chinesischer Tempel

21. November 2011 

Wir fahren jeweils nach Ang Sila um dort frische Meeresfrüchte und Fische zu kaufen. Eine Fahrt von einer knappen Stunde und wir sind am Fischmarkt von Ang Sila. 

Neben dem Fischmarkt gibt es noch eine sehr schöne Sehenswürdigkeit. Den chinesischen Tempel der Tugend. Ein Bauwerk das sehr beeindruckend ist und sehr gepflegt wirkt. Die einzelnen Gebäude, die Innenräume, die Figuren, alles ist wirklich sehr schön und gekonnt gemacht, eine Augenweide.

... Aber auch hier lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen 'Ang Sila'...

Das Jahrhundert Hochwasser

Das Jahrhundert Hochwasser

19. Oktober 2011 

Die Bilder dieses Beitrages sind von Maria und Isabella, die sie mir netterweise zur Verfügung gestellt haben. 

Das Jahrhundert Hochwasser 

Es ist wirklich so, dass man von einem Jahrhundert Hochwasser in Thailand reden kann. Da im Juni schon mehr Regen fiel als üblich und danach kontinuierlich immer wieder mehr als in sogenannten „normalen“ Jahren, bleib es nicht aus, dass auf der einen Seite die Stauseen bereits annähernd voll waren und anderseits die Böden schon am Anschlag waren mit dem Wasser, dass sie aufnehmen können. Und dies bereits bevor dann die Hauptregenzeit von September bis Ende Oktober begann. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf, und man konnte da nicht mehr allzu viel dagegen unternehmen.

Zuerst begann es im Norden, Chiang Mai war unter Wasser. Das abfliessende Wasser bewegte sich nun Richtung Süden, durch Zentralthailand. Und da treffen immer wieder grosse Flüsse zusammen, und jeder brachte selbst riesige Wassermassen mit. Und gleichzeitig musste an den Dämmen das Wasser abgelassen werden, damit diese nicht brechen. An den Knotenpunkten, und hier vor allem bei Nakhon Sawan, wo diese in den Hauptfluss Chao Phraya münden, wurde buchstäblich die ganze Stadt und das angrenzende Umland unter Wasser gesetzt. Und damit meine ich, dass das Wasser zeitweilen bis zu 3 Meter hoch stand.

Auch die dann weiter südlich gelegen Provinz Ayutthaya wurde überschwemmt. Und diese Gebiete sind das bereits seit mehreren Wochen. Und das Wasser bewegt sich weiter nach Süden, wo dann eben als letztes Hindernis Bangkok steht. Problematisch an diesem Umstand ist, dass Bangkok praktisch auf Meereshöhe liegt, teilweise Bezirke, die sogar etwas darunter liegen, und sich deshalb das Wasser nur sehr langsam zum Meer hin bewegt. Und da die Verantwortlichen beschlossen haben, Bangkok zu retten, was ja durchaus verständlich ist, wurde oberhalb der Hauptstadt das Wasser wenn immer möglich gestaut, umgeleitet mit dem Ziel, dass Wasser links und rechts um die Hauptstadt zum Meer fliessen zu lassen.

Somit wurde zuerst einmal das Tiefland nördlich der Hauptstadt überschwemmt, unzählige Städte, Dörfer und Industriestandorte, die dort stehen, sind einfach zu Seen geworden. Und nun ist der Druck der Wassermassen so gross, dass die ersten Vororte der Hauptstadt versinken und die angrenzenden Provinzen westlich und vor allem östlich der Hauptstadt das Ganze abbekommen. Und unsere Provinz, Chachoengsao liegt ja östlich von Bangkok. Auch durch unsere Provinz schlängelt sich ein grosser Fluss, der Bang Pakong River, der auch voll ist und nicht mehr viel zusätzliches Wasser aufnehmen kann. Es sind schon Bezirke betroffen, so Ban Nam Prieo, Ban Pho und Bang Khla. Wir selbst sind bis jetzt verschont geblieben und ich hoffe, dass wir es bis zum Schluss bleiben werden. Ich habe allerdings etwas vorgesorgt, ich habe Sandsäcke vorbereitet um bei einem eventuellen Ereignis mehr oder weniger gewappnet zu sein. 

Am meisten berührt mich bei der ganzen Hochwasserkatastrophe, wie die Thais damit umgehen. Eine riesige Welle der Solidarität unter der Bevölkerung ist zu sehen und die betroffenen Menschen nehmen dieses Ereignis mit einer Gelassenheit, da muss ich schon sagen, Hut ab, das imponiert. Es wird Nahrung und Trinkwasser gespendet, Freiwillige schaufeln Sand in Säcke und helfen an den Dämmen, diese damit zu verstärken. 

Und in dieser Zeit habe ich Besuch aus der alten Heimat. Meine Schwester und eine meiner Schwägerinnen kamen uns besuchen. Ich musste natürlich das Programm etwas ändern, da viele Besuchsdestinationen nicht erreicht werden konnten. Zum Glück ist aber Richtung Meer das Reisen kein Problem und auch Besuche in Bangkok waren möglich, da die inneren Bezirke zumindest bis jetzt sehr wohl trockenen Fusses machbar waren. Also auch das Shoppen war möglich. Und auch das Wetter hat meistens mitgespielt. Es hat natürlich schon geregnet, aber wir hatten auch richtig schöne heisse Tage mit blauem Himmel und so denke ich, dass die beiden es trotzallem genossen haben. Sie konnten aber auch Gebiete in der näheren Umgebung sehen, die überschwemmt waren und sich so eine Vorstellung machen, was da so abgeht, wenn man im Zentrum des Hochwassers sein würde. 

Am Freitag nun fliegen sie wieder zurück und ich hoffe, sie nehmen trotzallem viele gute und schöne Erinnerungen mit nach Hause. 

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Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

21. September 2011 

Am letzten Sonntag haben wir einen Ausflug gemacht. Schon oft habe ich beim Fahren auf der Autobahn, die Thais nennen diese Strasse Motorway, in Richtung Meer zur linken Seite auf einem Hügel einen schönen Tempel gesehen. Den wollten wir nun einmal besuchen. Die Richtung war ja bekannt und dann ging es auch schon los. Nachdem wir zweimal die richtige Ausfahrt verpasst hatten, es wird dort gerade richtig gross an der Autobahn gebaut, traf ich dann beim dritten Anlauf die richtige Strasse. Und nach kurzer Zeit waren wir am Fusse des Tempels angelangt. In einer schönen Umgebung auf einem kleinen Felsen gelegen, ist der Tempel da gebaut und über eine Treppe erreichbar. Und das inmitten von Bäumen, die wohltuend Schatten spenden.

Es hatte da nicht sehr viel Menschen da, ob das wohl damit zusammen hängt, dass hier nicht sehr gerne gelaufen wird, man fährt hier am liebsten in die zu besuchende Stätte hinein, kann ich so nicht sagen. Aber es war für mich wohltuend, und ich konnte so problemlos schöne Bilder knipsen. Im Tempel haben es mir vor allem die gemalten Bilder und Bildgeschichten angetan, die hier vor allem sich mit der Königsfamilie beschäftigen. 

Aber auch die handwerkliche Baukunst ist immer wieder ein Genuss für mich, zu sehen, was handwerklich begabte Menschen alles machen können, einfach schön.

Die Rundsicht vom Tempel aus ist ebenfalls interessant, man sieht bis weit in die nächste Provinz Chonburi hinein, vor allem das grosse Kraftwerk ist weit herum sichtbar. Und natürlich die Autobahn, die unmittelbar am Fusse des Tempels vorbei führt. Nun, wir haben da also einen halben Tag die Ruhe und die Stimmung eines Tempels genossen und etwas Power getankt. 

Anschliessend besuchten wir noch einen Wochenendmarkt, der an einem Klong (kleiner Fluss) liegt und von den wohnenden Leuten betrieben wird. Man kann da Essen, einheimische Produkte kaufen und einfach sich eine Vorstellung machen, wie früher Märkte ausgesehen haben. Damals war es meistens so, dass entlang der Klongs, die das ganze Land durchzogen, gehandelt wurde. Man konnte dabei problemlos von einem Ort zum anderen fahren mit kleinen Booten und hatte alles Notwendige immer dabei.

 An diesem Platz entdeckte ich dann noch einen alten VW-Bus, der hier zwar nicht mehr fährt, aber als Werbeplattform noch Dienst tut. Ein wirklicher Hingucker. 

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Wieder zu Hause

Wieder zu Hause

07. September 2011

So, nun bin ich seit dem 06.September wieder zuhause. Ich habe ja unseren Enkel zurück in die Schweiz gebracht, wo er in der Zwischenzeit eingeschult wurde. Das ging problemlos über die Bühne.

Ich habe für die Zeit in der Schweiz ein Auto gemietet und viele Besuche gemacht. Ich war einige Male bei meinem Vater und habe auch sonst viele „alte“ Bekannte besucht. Ich denke ja, dass ich nun wieder längere Zeit nicht mehr nach Europa komme und habe deshalb die Zeit genutzt, auch alte Freundschaften aufzufrischen. Am letzten Samstag ging ich nochmals ins Elsass, eine heimliche Liebe von mir, um mit Jean-Marie nochmals etwas rumzufahren. Und einige letzte Bilder zu machen.

Ich konnte dabei einige Leute dazu bringen, uns in Thailand zu besuchen. So kommen im Oktober schon einmal meine Schwester und meine Schwägerin zu Besuch. Und im November kommt Reto wieder für drei Wochen zu uns. 
Wir freuen uns wirklich riesig darauf. So können wir ihnen unsere neue Heimat zeigen und unbeschwerte schöne Tage zusammen verbringen. 

Ich selber bin froh, wieder zuhause zu sein. Ich hatte schon nach kurzer Zeit Heimweh und habe natürlich Pratuang vermisst und meine Hunde auch. Ich bin immer mehr überzeugt, dass ich hierher gehöre. Und das der Entscheid richtig ist und war. Ich habe mir natürlich wieder einige Sachen aus der Schweiz mitgebracht, die ich hier so nicht finde. Das ist jeweils der praktische und gute Effekt so einer Reise. 

Und mit Air Berlin habe ich eine für mich gute und passende Lösung gefunden. 
Angenehme Abflugzeiten, vor allem der Abflug in Bangkok passt mir. Die fliegen nämlich am Mittag ab, und da hat es wesentlich weniger Passagiere als am Abend, wenn von 22:00 Uhr bis 02:00 Uhr die meisten internationalen Abflüge stattfinden. Und die Ankunft in Bangkok am Vormittag ist ebenfalls angenehm.
Ich habe mir dazu erlaubt in der Business Class zu fliegen. Vom Preis her sehr erschwinglich und mit doch sehr vielen Vorteilen gegenüber der „Holzklasse“. Schon alleine das erlaubte Mehrgepäck war für mich ausschlaggebend. Und der Service dieser Airline entspricht schon meinen Vorstellungen. Der Platz an Bord und der gebotene Service ergeben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und der Service an den Hotlines und über E-Mail Kontakt ist ebenfalls aus meiner Sicht sehr gut. Also ein passendes Angebot für mich und ich bin mehr als zufrieden damit.

Nun, ich habe mich schon wieder ganz eingelebt und meine Lieben hier gesund wieder um mich. Meine beiden Hunde sind ebenfalls zufrieden, dass ich wieder da bin. Vor allem Baby hat mich schon richtig vermisst und ist noch anhänglicher als vorher. 

Die Regenzeit ist in die intensive Phase getreten, obwohl wir hier in Thailand schon seit längerer Zeit in diversen Landesteilen mehr Regen hatten als üblich. Und begleitet von teilweise sehr starken Überschwemmungen, die aber in unserem Distrikt nicht aufgetreten sind. Meteorologen geben dem Naturphänomen „El Nino“ die Schuld daran. Ich hoffe aber, dass wir ab November die Regenzeit ad acta legen können und dann einige Ausflüge in andere Provinzen machen können ohne mit Überschwemmungen rechnen zu müssen. 

Schauen wir mal, und geniessen den Augenblick.

Und schon habe ich einige erste Probleme lösen müssen. Am Dienstag, Pratuang hatte gerade eine Waschmaschine gefüllt und gestartet, ertönte nach kurzer Zeit ein bedrohliches Rumpeln. Ich brachte die Maschine noch zu Ende, inspizierte danach die Maschine genauer und war mir sicher, dass ein Lager der Trommel gebrochen ist. Also am Mittwoch zum Reparateur meines Vertrauens, da wird alles repariert, was bei uns längst entsorgt würde, und wir erhielten die Bestätigung: Lager gebrochen. Nun, er sagte, dass er das Teil reparieren kann. Also lassen wir es machen und nehmen die Maschine dann für das Mietshaus. Für unser Haus haben wir dann aber eine neue Maschine gekauft. Wir haben uns am Schluss, nachdem wir einige Marken und Modelle angeschaut haben, für eine Samsung entschieden. Eine acht Kilo fassende Maschine, der Klasse A+ , und mit doch recht guten Programmen und übersichtlicher Bedienung. Zum Preis von umgerechnet 570.00 Franken, was mir als gut erscheint.

Mit Elektrogeräten von Samsung haben wir hier bis jetzt eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Hoffentlich bleibt es dabei.
Und heute mussten noch neue Reifen auf den Nissan. Das erste Set hat immerhin 63500km gehalten. Es war aber nun an der Zeit für einen Wechsel. Wir suchten einige Geschäfte auf und entschieden uns dann für die Firma B-Quick. Warum ? Nun, zuerst einmal der erste Eindruck. Gebäude sauber, Werkstatt sehr sauber, Ordnung der Werkzeuge sauber, Personal sauber und sehr hilfsbereit und eine grosse Auswahl an Marken. Ich kannte nicht alle, aber ich entschied mich dann für Reifen der Marke Bridgestone. Für vier Reifen, inklusive Montage und kleinem Service sowie einem Serviceheft mit Garantie, dass man alle  10000 km vorbeikommen kann um die Reifen zu kontrollieren und auszutauschen, vordere nach hinten und umgekehrt. Das ermöglicht eine regelmässigere Abnutzung der Pneus, was mir sinnvoll erscheint. Das Ganze kostete mich umgerechnet 715.00 Franken. Dafür habe ich jetzt aber wieder für mindestens 50000km Ruhe, hoffe ich.

Nebenbei noch dies: nachdem die schweizerische Nationalbank beschlossen hat, den Franken gegenüber dem Euro bei einem Kurs von 1.20 Franken zu stabilisieren, rauschte der Kurs CHF-THB von 38 auf 34 Baht runter. Für mich nicht gerade erfreulich, aber ich hoffe dafür, dass der Franken sich auf längere Zeit nun hält, die Schweizerwirtschaft aufhört zu jammern und dafür etwas innovativer wird und wir nicht in eine Inflation getrieben werden, welche dann natürlich von den Politikern vorhergesehen wurde, die jetzt am lautesten Hilfe rufen, da Wahlen in der Schweiz bevorstehen. Dass man hier nicht auf wirkliche Profis ohne politische Ambitionen hört, betrübt mich, ist aber leider ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist. Politiker wollen wieder-oder gewählt werden, versprechen alles was der Wahl oder Wiederwahl dienen soll, haftbar lassen sie sich aber nicht, warum auch. Sie zocken ja nicht mit ihrem Geld. Nun, es geht mir ja nicht schlecht und ich habe keinen Grund zum Klagen, aber das musste ich jetzt mal loswerden.

Aber zurück zu uns. Soweit haben wir also alles erledigt. Was angefallen ist und freuen uns nun auf die kommende Zeit und wollen weiterhin unser Leben hier geniessen.


…ein paar  Bilder...

Treffen mit Kollegen aus alter Zeit

Treffen mit Kollegen aus alter Zeit

01. September 2011

Bevor ich am 05. September wieder zurück nach Hause fliege, wollte ich noch zwei drei gute alte Kollegen treffen und über alte Zeiten plaudern. Am Morgen holte mich Jean-Marie ab und wir frühstückten zuerst einmal ausgiebig.

Danach ging die Fahrt ins Elsass und zu einem ersten Treffen mit Gerard. Ich habe mich gefreut, ihn wieder einmal zu sehen und mich mit ihm zu unterhalten. Nachdem er uns noch einige seiner Sachen gezeigt hat und wir uns vor allem über alte Zeiten unterhalten hatten, ging es weiter zum Mittagessen. Vor dem Essen schaute ich noch kurz bei Guy vorbei, der aber nicht zuhause war. Seine Frau sagte aber, dass er nach dem Essen sicher da sei. 

Also fuhren wir nach dem Mittagessen nochmals bei ihm vorbei. Und er war da und wir verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen mit reden, Erinnerungen austauschen, alte Geschichten erzählen und dem Besichtigen seiner interessanten Anlage, einer Halle mit Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Ich habe diesen Tag wirklich genossen und hoffe nun natürlich, dass meine Kollegen mich das nächste Mal in Thailand besuchen, wo wir dann ein nächstes Treffen abhalten könnten.


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Impressionen aus dem Thurgau

Impressionen aus dem Thurgau

31.  August 2011

Ich habe bei meinem 2ten Besuch in der Schweiz wiederum den Thurgau besucht. Einer der schönsten Kantone in der Schweiz, meiner bescheidenen Meinung nach. Jetzt stehen die Apfelbäume prall gefüllt mit Äpfeln in allen Farben und Formen. Obstbäume soweit das Auge reicht. Äpfel und Birnen, Hochstämme,  dreiviertel Stämme, Halbstämme und Niederstämme, und immer gepflegt und gehegt.

Daneben blühen Sonnenblumen und andere Arten, der Mais steht hoch und kräftig, Kühe weiden und das ganze ergibt ein wunderschönes Gesamtbild.
Der Kanton ist wirklich eine Reise wert und lädt immer wieder zum verweilen ein. Und am Bodensee kann man dann gemütlich ausruhen und den Blick über den See schweifen lassen und dabei sich erholen vom alltäglichen Stress.


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Impressionen aus dem Thurgau"

Sonnenuntergangsfahrt über den Bodensee

Sonnenuntergangsfahrt über den Bodensee

13. August 2011

Anlässlich meines Besuches in der Schweiz lud mich meine Schwägerin Isabella zu einer Sonnenuntergangsfahrt auf dem Bodensee ein. Dass Wetter war super und ich sagte spontan zu. Wir fuhren nach Romanshorn, wo die Fähre Romanshorn-Friedrichshafen jeweils stündlich den Fährbetrieb zwischen Deutschland und der Schweiz absolviert. Abends hat man dann die Möglichkeit, den sogenannten Sonnenuntergangstarif zu lösen. Man fährt dann nach Friedrichshafen und ohne aussteigen wieder zurück. Und geniesst dabei eine einmalige Aussicht auf den Säntis und die Berge, den Blick auf das Schweizerufer, Segelboote und andere Schiffe und natürlich den beginnenden Untergang der Sonne. Dabei ergeben sich wunderbare Fotos, Stimmungsbilder, die mehr aussagen können als Worte und die ich hier auch zeigen möchte. 

Unterwegs begegnete uns auch die „Sonnenkönigin“. 
http://www.sonnenkoenigin.cc/ 


Unter dieser Adresse gibt es mehr Infos über dieses besonders schöne Schiff, welches wirklich etwas anders ist. 

Angekommen in Friedrichshafen konnte man das entladen und wieder beladen der Fähre hautnah mit ansehen. Hauptsächlich benutzen PKWs, Motorräder und Velos und natürlich Fussgänger die Fähre. Als Fähre für Fracht, sprich Lastwagen werden sie nicht mehr rege benutzt. 

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es wieder zurück Richtung Romanshorn. Nun war die Sonne schon sehr tief und man sah wunderbar den Aufgang des Mondes. Faszinierende Bilder ergaben sich dabei. Während der Rückfahrt sah man schön, wie die Sonne ganz unterging und kurz darauf der Mond wunderbar denn See in ein wunderbares Licht tauchte. Und in einiger Entfernung sah man bereits das Ufer von Romanshorn, welches wir dann bald erreichten. Diese Fahrt habe ich wirklich genossen, man kann dabei so richtig entspannen und Kraft tanken. Ich kann diese Fahrt nur empfehlen und werde sie sicher wieder einmal machen. 

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Dennis in Thailand

Dennis in Thailand

31. Juli 2011 

Beinahe sind die 7 Wochen Ferien für Dennis vorbei. Ich bin mir sicher, ihm hat es gefallen und er hat es in vollen Zügen genossen. Vor allem die Hunde haben es ihm angetan und da sein Lieblingshund Saam. Mit ihm hat er sich richtig angefreundet und hatte viel Spass und Vergnügen. Und er hat das fotografieren entdeckt. Das liebt er und knipst alles, was ihm vor die Linse kommt. Und weiss dabei schon, wie man Bilder löscht, die nicht gut sind. Technisch also schon sehr beschlagen mit 6 Jahren. Auch am Computer weiss er schon sehr viel. Und Schwimmen hat er hier nun auch definitiv gelernt, so dass er ohne Schwimmhilfen sich ins Wasser begeben kann. Dabei hat ihm sein Onkel Ot geholfen, mit dem er gerne und oft ins Schwimmbad ging. Auch das Leben hier hat er genossen, spricht schon einige Brocken Thai und hat bereits angekündigt, ich komme wieder. 

Nun, zuerst aber muss er nun in die Schule, welche am 15. August beginnt und ihm einige Umstellungen abfordert. Aber das schafft er schon. 

Wir selbst haben nebst dem Stress, den so ein „aufgestellter“ junger Mann macht, die Zeit mit unserem Enkel genossen. Daneben hat mein Schwager in meiner Garage einige Möbel gebaut, die ich gerne haben wollte. So sind meine Werkzeuge jetzt sauber und ordentlich versorgt, und er konnte sich als Möbelschreiner beweisen. Das hat zur Folge, dass er einige Nachfolgeaufträge bekam, die er nun auch noch ausführt und so Geld verdienen kann. Ok, einige Sachen verstehe ich nicht so ganz, hier wird bei der Holzverarbeitung generell mit Nägeln gearbeitet anstelle von Schrauben oder Holzdübeln. Ich versuche ihm zu erklären, dass vor allem Schrauben einen Vorteil haben, wenn man das Teil einmal zügeln muss, aber überzeugen kann ich ihn nicht. Nun denn, solange meine Schränke halten, ist es mir eigentlich egal, wie er die anderen macht. Hauptsache, er hat etwas zu tun und verdient was dabei. 

In der Zwischenzeit habe ich unter Mithilfe von Michi meinen neues Backofen-Microwellen-Combi-Wunderding ausgetestet. Da ich ja beim Küchenumbau vergessen habe, einen Herd mit Backofen einzubauen, blieb mir nichts anderes übrig, als eine andere Lösung zu finden. Mit dem gekauften LG-Kombiofen denke ich, ist das bestens gelungen. Michi hat mich instruiert und gleich an einem Beispiel (Brot) demonstriert, es funktioniert. Danach hat er mir noch einen Apfelkuchen gebacken, ebenfalls köstlich gelungen. Später habe ich Käschuechli ausprobiert, fantastisch. Nun kann ich das Ding benutzen und mache immer mal wieder etwas im Ofen. Heute war es dann Kartoffelauflauf mit Schinken und Käse. Dennis hat dabei die Vorarbeiten gemacht, wie Kartoffeln und Schinken schneiden. Das Resultat auch hier ; lecker. Er hat dabei fast die Hälfte dann selbst gegessen. Also ist dieses Problem bestens gelöst und wir können nun nebst dem normalen Kochen nun Pizzas, Kuchen und sonst allerlei backen. 

Nun, nehme wir die letzten paar Tage in Thailand in Angriff, dann Heimflug für Dennis, für mich 2te Ferien dieses Jahr und dann anfangs September geht’s für mich zurück in meine neue Heimat. Da wartet dann schon das nächste Programm auf uns beide, Land kaufen auf dem wir dann einen grossen pflegeleichten Garten bauen möchten. Mal sehen, ob es klappt, ich bin aber guten Mutes. Ich melde mich wieder aus der Schweiz, wo ich noch einige Touren zu machen gedenke mit vielen Bildern aus meiner alten Heimat. 


... hier geht es zur 'Dennis Bildershow' ...

Sommer 2011 - Khao Phansa

Sommer 2011 - Khao Phansa

16. Juli 2011 

Heute wird Khao Phansa (auf Thai เข้าพรรษา - [kʰâo-pʰan-sǎː], wörtlich die Regenzeit beginnen) gefeiert. 

Siehe :  http://de.wikipedia.org/wiki/Khao_Phansa

Nun bin ich schon beinahe 4 Wochen wieder in Thailand. Alles läuft wie gewohnt, es regnet, in unserer Provinz normal, aus anderen Provinzen wird immer mal wieder Hochwasser gemeldet, es wächst alles wie verrückt. Meine Bananen tragen praktisch alle Fruchtstände. Das wird eine richtig gute Bananenernte. Gleichzeitig wächst aber auch das Unkraut, was mich immer auf Trab hält, damit der Garten nicht total zuwächst. Und unser Enkel, der seine grossen Sommerferien hier verbringt, geniesst das Leben hier. Herumtollen mit unseren Hunden, im Garten Pflanzen und Bäume schneiden, mit seinem Charme sämtliche weiblichen Nachbarn dazu bringen, dass der Verwöhnfaktor sehr gross ist. Und Pratuang und mich hält das jung, oder hat mich diese überaktive Zeit eventuell etwas schneller altern lassen. Na ja, wir werden es sehen. Dennis hat sich so ganz nebenbei als Fotograf hervorgetan. Einige der Bilder im Bilderarchiv zu diesem Eintrag sind von ihm. So die Aufnahmen aus dem Flugzeug und einige Tierbilder. Auch sind wir schon etwas im Land herumgereist mit ihm und haben Verwandte besucht. Anfangs August geht es dann wieder in die Schweiz mit ihm, und ich werde noch kurze Zeit dort verbringen, bevor ich dann wieder für eine längere Zeit nach Thailand zurückkehre. Also lassen wir für den Moment die Bilder sprechen, bis ich dann einen nächsten Bericht schreibe. 

 

hier geht es  zur Bildergalerie "Sommer 2011 Khao Phansa"

Zurück in Thailand

Zurück in Thailand

20. Juni 2011 

Nun bin ich seit Montag wieder in Thailand. Die Zeit in der Schweiz verging wie im Flug. Ich war meistens unterwegs, Familie besuchen, Freunde und Kollegen treffen, europäisch essen, vor allem Brot, und einfach mal sehen, ob es mir in der Schweiz noch gefällt. Schön ist sie schon, die Schweiz, aber ich bin mir sicher, dass ich in Thailand „angekommen“ bin. 

Wenn ich nur daran denke, wie in der Schweiz beinahe jeder Autofahrer zugleich ein kleiner Ordnungshüter ist, ich wurde da beim Autofahren sofort damit konfrontiert, da ist mir das schon stark aufgefallen. Und von wegen Fahrdisziplin in der Schweiz, so wie ich das in Erinnerung hatte, oder zu haben glaubte, da gibt es nicht mehr allzu viele Unterschiede zu Thailand. 

Das wahrscheinlich letzte Kapitel, die Zeit der Pension, möchte ich wirklich hier verbringen. Erstens, da bin ich ehrlich, kann ich mit hier in Thailand mehr leisten mit unserer Rente und zweitens habe ich mich an diese Welt gewöhnt mit weniger Hektik und dem ewigen Nachrennen nach noch mehr. Den Wohlstand, den wir hier nun geniessen, empfinden wir als wohltuend und nicht übertrieben. Und wenn eventuell ab und zu Ferien in der Schweiz drin liegen sollten, auch nicht schlecht. Aber sonst, hier unser Leben geniessen, den Garten pflegen, durchs Land reisen, Freunde und Kollegen aus der alten Heimat betreuen, meine Hunde geniessen, alles Sachen, an die wir uns gewöhnt haben und nicht mehr missen möchten. 

Allerdings fliege ich dieses Jahr nochmals in die Schweiz. Der Grund: wir haben unseren Enkel hier in den Ferien zu Besuch. Ich habe ihn mitgenommen und bringe ihn natürlich wieder nach Hause. Danach aber ist wieder eine lange Phase Thailand angesagt. 

Nun, den Hinflug nach Thailand hat Dennis, unser Enkel problemlos absolviert. Er wurde natürlich von den Flight Attendants nach Strich und Faden verwöhnt, was er sichtlich genoss. Hier hat er sich schnell eingelebt, tollt mit den Hunden herum und isst und trinkt pausenlos die thailändischen Köstlichkeiten. Recht hat er, soll er die Zeit mit den Grosseltern geniessen, denn danach sieht er sie wahrscheinlich für längere Zeit nicht mehr. Natürlich via skype, aber da kann er ja nicht verwöhnt werden. Nun, wir zwei sind die nächste Zeit ausgelastet, haben aber später dann wieder Zeit, uns auszuruhen. Und es hält uns erst noch jung. 

Bilder von meinen Schweizerferien gibt es noch, auch vom Flug mit Dennis nach Thailand, aber im Moment hält er mich so auf Trab, dass es nur zu einem geschriebenen Tagebuch Eintrag reicht. 

Ich melde mich also demnächst wieder mit Bildern und Geschichte...

Tour d'Alsace I

Tour d'Alsace I

06. Mai 2011

Diese Woche habe ich zweimal das Elsass mit Kollegen besucht. 

Wir machten Besuche in wirklich schönen Ortschaften, die historischen Charakter haben und sich in sehr gutem Zustand befinden. Und natürlich herrliche Fotomotive hergeben. Ich habe dann auch ausgiebig fotografiert und möchte deshalb Bilder dieser schönen Elsässer Ortschaften zeigen. Besucht habe ich folgende Orte: Eguisheim , Riquewihr, Kaysersberg, Colmar und Ribeauvillé . Eingebettet in einer wunderschönen Landschaft, zwischen Weinbergen und Hügeln mit Burgen, bei herrlichstem Wetter fuhr ich einmal mit Jean-Marie und einmal mit Claude, Frau sowie André und dessen Frau durchs Elsass. Natürlich durfte jeweils ein gutes Essen nicht fehlen, aber das ist im Elsass überhaupt kein Problem. Und ich habe das genossen und ausgiebig profitiert. Nebst Geschichten erzählen von alten Zeiten war es auch schön, einige alte Kollegen wieder zu treffen. Aber ich denke, lass Bilder sprechen, die sagen mehr als viele Worte. Im Bilderlager findet ihr die Bilder vom Elsass.

...hier geht es  zur Bildergalerie ..."Tour d'Alsace I"

 

Tour d'Alsace II

Tour d'Alsace II

21.05.2011

Heute besuchte ich mit Jean-Marie ein weiteres Mal das Elsass. Nachdem ich mit ihm vor einer Woche in den Vogesen war und dabei ein herrliches Nachtessen genoss, ging es heute auf den Mont Sainte-Odile oder auf deutsch Odilienberg. 

Er erhebt sich im Elsass in der Nähe der Ortschaften Obernai und Barr (Département Bas-Rhin) am Ostrand der Vogesen auf eine Höhe von 763 Meter über der Oberrheinebene und wird von einer Klosteranlage gekrönt. Genauere Details findet ihr unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Odilienberg

Eine wunderschöne Aussicht über die Oberrheinebene belohnt die Besucher dieses Ortes. Ich genoss das schöne Wetter und die gute herrliche Luft dort oben. Weiter ging es dann nach Obernai, davor aber machten wir einen Halt am Odilienbrunnen, wo der Legende nach Odilia eine Quelle entdeckte, deren Wasser Augenleiden heilen soll. Wir sahen da Leute die Flaschen mit dem Wasser der Quelle abfüllten. Ich erlaubte mir deshalb auch, meine Augen aus zu waschen, und hoffe natürlich, dass meine im Moment etwas empfindlichen Augen sich beruhigen. Interessante Infos zu Odilia findet man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Odilia

Dann wie gesagt besuchten wir Obernai,zu deutsch Oberehnheim, eine schöne Stadt im Département Bas-Rhin. Wunderschöne Bauten zeichnen diese Stadt aus und machen sie sehenswert. 

Gegen den späteren Abend nahem wir dann noch gemütlich ein Nachtessen ein und hatten Zeit und Muse, so gemütlich zu plaudern. Es war für mich einmal mehr ein gelungener Ausflug mit der Möglichkeit, schöne Bilder zu machen und meine Ferien hier zu geniessen. 

Aber trotz alledem, ein wenig Heimweh nach meinem neuen Zuhause schleicht sich schon ein und ich freue mich auf den Heimflug. Das wird in vier Wochen der Fall sein und bis dahin werde ich noch den einen oder anderen Ausflug machen.

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Der 90ste Geburtstag

Der 90ste Geburtstag

22. April 2011

Dieses Jahr im April feierte mein Vater seinen 90.sten Geburtstag. Das war auch der Grund, weshalb ich mich entschlossen habe, Ferien in der Schweiz zu machen. Ich fuhr also am Karfreitag mit Martina nach Bischofszell um meinem Vater zu gratulieren und mit ihm Mittag zu essen. Ich habe für die Zeit meines Aufenthalts in der Schweiz ein Auto geliehen, damit ich unabhängig bin und herumfahren kann. Ich habe mich für einen Mitsubishi Colt entschieden und fahre bisher ganz gut damit. Die Umstellung vom links Verkehr in Thailand auf rechts Verkehr hier ist mir problemlos gelungen. Ein wunderschöner Tag zum Reisen, durch blühende Frühlingswiesen und ausschlagende Bäume, eben so richtig Frühling , wie ich das noch in Erinnerung habe. In Bischofszell angekommen trafen wir noch Geschwister von mir und eine Tante mit ihrem Sohn. 

Bei Kaffee konnten wir so von alten Zeiten plaudern und wurde natürlich auch ausgiebig nach meinem Leben in Thailand befragt. Am Ostermontag war dann eine kleine Geburtstagsfeier organisiert, und ich machte mich auch da wieder auf den Weg nach Bischofszell. Hier traf ich dann alle meine Geschwister mit Anhang, Onkels und Tanten, wie das eben so ist an Familienfeiern. 

Ein gemütliches Zusammen sein mit einem guten Mittagessen, musikalisch eingeleitet von Felix und zwei Kollegen als Ländlerkapelle, und nach dem Essen von Ruth und ihren Kinder mit Hausmusik und Tanzeinlage. Dazwischen unterhielt uns ein Schwager von Vater mit Charme und Witz und lockerte so den Tag auf. Ein gelungener Tag , bei schönstem Wetter und im Kreis der Familie, so konnten wir diesen Tag dann zufrieden beenden. Ich wünsche mir, dass wir das in 10 Jahren nochmals wiederholen können, wer weiss, schaun mer Mal...

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Rund ums Haus

Rund ums Haus

Im April 2011

Heute noch einen kurzen Bericht, wie es im Moment um unser Haus herum ausschaut. 

Für die Jahreszeit eigentlich sehr grün, letztes Jahr um diese Zeit war alles dürr und es hat schon einige Male gebrannt, dieses Jahr noch nie. Ich bin froh darüber, denn bei jedem Brand ergaben sich nur Probleme. Aschereste überall, wie bei Konfetti nach der Fasnacht, findet man auch noch lange Zeit danach überall. Und mindestens einmal pro Feuer war irgendeine Leitung durchgeschmort, sei es Internet, Telefon oder gar Strom. 

Bei uns wächst im Moment so praktisch alles was wir gesetzt haben. Bananen die Früchte hervor bringen, Papayas die Früchte tragen, Tomaten, Salat, Chili, Auberginen, und es blüht immer etwas. Auch meine Orchideen sind immer am blühen, nie alle zur gleichen Zeit, aber schön eine nach der anderen. 

Mit dem Gemüse hören wir auf. Es hat sich gezeigt, dass wir selbst wenig brauchen, und das meiste gestohlen wird. Thais haben da eine eigene Mentalität. Was ich mitnehmen kann, nehme ich mit. Dies kann ich immer wieder beobachten bei den verschiedensten Gelegenheiten. Ein Unrechtsbewusstsein scheint hier praktisch nicht vorhanden zu sein. Und nur, damit mir alle Nachbarn das Gemüse mopsen, baue ich das nicht mehr an. 

Demnächst gibt es nur noch Bananen, Papayas, und sonstige hochwachsende Bäume und Stauden und Blumen. Die klauen sie zwar auch, aber nicht alle Arten. Und dann pflanze ich eben solche an. Wenn die Nachbarn mindestens fragen würden, wäre das für mich ok. Aber auch das gehört in das Reich der Träume, nicht fragen, nehmen. Hinter dem Haus hat eine weitere Nachbarin etwas gerodet und Gemüse gepflanzt. 

Da wird auch immer fleissig geerntet von Leuten, die nichts tun, nicht giessen, jäten und so. Nur ernten. Stören tut mich das nicht allzu sehr, aber ich will es nicht noch unterstützen. Aber trotz allem, die Umgebung ist schön geworden, ich wische die Strasse in unserem Bereich und hebe Abfall, meistens Plastiktüten, auf und entsorge sie. Mit dem sauber halten der Umgebung aber haben sie noch echt Mühe, ist aber hier in unserem Bezirk beinahe überall so. Wegschmeissen, was stört mich das. Und dementsprechend sieht es hier überall aus. 

Aber vielleicht irgendwann erkennen einige doch, dass Sauberkeit nicht nur schön ist, sondern ganz praktische Vorteile bringt. Weniger Ratten, die letzte bei mir habe ich vor etwa einem Jahr gesehen, bei den Nachbarn sieht man immer wieder welche. Und auch immer wieder mal eine Schlange. Dass dies mit Ratten in unmittelbarem Zusammenhang steht, glauben die Leute aber nicht. Nur fürchten sie sich davor, und glauben auch nicht, wenn ich sage, dass Schlangen fliehen, wenn sie können, man muss nur stark auftreten so dass sie Erschütterungen wahrnehmen und weg sind sie. Dass ist nicht möglich, hör ich dann. Na ja, lassen wir sie halt . 

 

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Ende März 2011

Ende März 2011

Es ist beinahe alles erledigt. 

Der Hausanstrich muss noch fertig gemacht werden. Es gab da Unterbrüche wegen den Wetter. Jawohl, normalerweise ist es im März heiss und trocken, aber dieses Jahr eben nicht. Regenfälle und vor allem für Thailand teilweise sehr kühl. Nachts unter 20° Grad und tagsüber auch nicht viel über der 20° Gradmarke. Vor allem ein sehr kühler Wind , sodass man ein gutes T-shirt schon verträgt. Im Süden des Landes herrschen starke Regenfälle und es gab Überschwemmungen mit Toten. Im Osten dagegen sehr trocken und kalt. Daran schuld soll El Nino sein. Dazu dann noch die Horrornachrichten aus Japan, die hier aber nicht so sehr in den Medien stehen wie in Europa, und das Erdbeben in Burma, das wir aber hier nicht bemerkt haben. Am Haus sind noch einige Kleinigkeiten zu erledigen, aber bis Mitte April sollte das alles dann unter Dach und Fach sein. Ist auch gut so, dann am 17.April fliege ich für zwei Monate in die Schweiz. Primär um den 90sten Geburtstag meines Vaters zu feiern und natürlich meine Familie zu besuchen und auch Freunde. Da so eine Reise ja nicht ganz billig ist, habe ich beschlossen, wenn ich schon gehe, dann für etwas länger. Ich weiss ja nicht, wann ich das nächste Mal wieder gehen werde. Dazu sind noch einige Sachen zu erledigen, wie re-entry Visa, Internationaler Führerschein, Versicherungen, etc. die aber praktisch alle schon gemacht sind. Und am 13.April kommt noch unser ältester Sohn für sechs Wochen nach Thailand, da ist Pratuang dann nicht so alleine hier, auch gut so. An Song Kran, dem thailändischen Neujahrsfest vom 13-15. April werden wir noch mit unseren burmesischen freunden einen Besuch in Laem Ngop, Provinz Trat, machen. Dort ist ein Tempel, den wir regelmässig besuchen. Und der Abt ist eben auch ein Burmese. Deshalb dieser Ausflug dorthin. Die freuen sich schon alle und ich denke, dass wir sanuk (Spass) haben werden. Nun, ich melde mich dann wieder aus der Schweiz mit Infos und danach ab Mitte Juni wieder aus Thailand. 

Voll im Umbau und es läuft gut

Voll im Umbau und es läuft gut

01.03.2011

Die Bauarbeiten schreiten gut voran. 

Wir sehen immer noch einige Sachen, die wir noch gemacht haben wollen und Wihok verliert nie die Nerven dabei. Er baut überlegt und fragt auch, wenn er nicht sicher ist, ob es für mich gut ist. Das macht in wirklich sympathisch und wir arbeiten sehr gerne mit ihm zusammen. Nun sind alle Wasserabläufe unter dem Boden und an das öffentliche Kanalisationsnetz angeschlossen. Damit von da keine Geruchsbelästigungen auftreten haben wir überall Siphons eingebaut. In Thailand eher unüblich wobei es das aber in den Baumärkten und auch beim Händler gibt. Alle Wasseranschlüsse zum und im Haus sind nun mit Absperrhahnen ausgerüstet, so dass man jede Wasserleitung einzeln sperren kann. Der Wassertank und die Wasserpumpe ist ebenfalls so angeschlossen, dass im Falle von einer Reparatur oder eines Austausches einfach die Wasserzufuhr gestoppt werden kann und die Anschlussrohre abgeschraubt werden können. Nichts mehr muss abgesägt werden und danach wieder neu verleimt werden. Wihok war begeistert von dieser Lösung und hat den Nutzen sofort erkannt. Ich denke, er wird das auf anderen Baustellen den Bauherren weiter empfehlen. Praktisch alle Stromleitungen sind nun ebenfalls neu verlegt und dazu mit den neuesten Steckdosen versehen. Fernsehanschlüsse und Internetanschlüsse sind ebenfalls fertig verlegt, es fehlen nur noch die Kabelschienen für die Internetleitungen zu den einzelnen Computern. Die Decken wurden ausgespachtelt und geschliffen, letzet sichtbare Abflussrohre verschalt und bereits Farbe für den Innen als auch den Aussenbereich ausgewählt. Die beiden Vordächer sind jetzt Wasserdicht und sollten der nächsten Regenzeit trotzen. In der Zwischenzeit baut der nächste Nachbar auch noch ein neues Vordach mit eigener Regenrinne, so dass dann auch von der Seite kein Wasser mehr in einen der Vorhöfe tropfen sollte. Ich hoffe nur, dass die Bauleute dort ebenso sorgfältig arbeiten, damit es wirklich dicht sein wird. Das Haus aussen wird wieder mit grün angestrichen. Wir haben uns da für die beste und auch teuerste Farbe entschieden, denn der letzte Anstrich mit derselben Qualität hält noch immer. Da wir aber einige Löcher in die Aussenwand gemacht haben, erschien es uns als besser, das ganze Haus neu anzustreichen. Und unsere Vermieterin des angrenzenden Hauses bat uns, wenn wir malen, auch ihr Haus mit zu bemalen, gegen Bezahlung der Kosten. So werden nun beide Häuser grün und sehr gut aussehen.


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Zwischenbericht Hausumbau

Zwischenbericht Hausumbau

23.02.2011

Wir sind ziemlich beschäftigt und deshalb gibt es nichts Neues auf der Homepage.

Im Moment läuft bei uns gerade eine weitere Umbauphase. Nachdem wir ende Jahr 2010 den Vorhof geteilt hatten und uns daran gewöhnt haben, beschlossen wir, den Rest des Parterres neu zu gestalten und dabei komplett zu sanieren. Dazu gehört neben baulichen Änderungen auch neu verlegen der elektrischen Leitungen und neue Steckdosen, nämlich geerdete und International Stecker tauglich, des Fernsehanschlusses, Internetleitungen und Telefonleitung. Daneben sämtlichen Wasseranschlüsse du Wasserableitungen neu ordnen und bedienerfreundlich zu gestalten.

Mit unserem Bauunternehmer, ein Kleinbetrieb mit drei Leuten, alles Burmesen, haben wir bis jetzt nur beste Erfahrungen gemacht. Wie schon vorgängig beschrieben, arbeiten der Chef, er heisst Wihok, und seine zwei Leute sehr sauber und genau, er hat ein grosses Fachwissen und ist dabei neuen Anregungen und Vorschlägen sehr aufgeschlossen. Und er hat gute Beziehungen zu anderen Handwerkern, die er uns auch vermittelt bei Bedarf.
Begonnen haben wir am 06.Februar und sind nun schon zu über zwei Dritteln fertig.
Zuerst wurden unten das Badezimmer und die Toilette neu gestaltet. Boden angehoben und die Abwasserleitungen in den Boden verlegt. Die Abläufe mit Siphons ausgestattet, so dass nun hier keine Geruchsbelästigungen mehr vorhanden ist.  Eine neue Toilette mit Eco-Spülung, ja das gibt es hier, und ein neues eingebautes Lavabo wurde installiert.
Die alte Küche rausgerissen(musste sein wegen dem erhöhen des Bodens) und eine neue Einbauküche gebaut. L-förmig mit eingebautem Kochherd und der Doppelspüle, welche ich aus der Schweiz mitgenommen hatte. Wir kauften die Schubladenelemente und die Hängeschränke, den Rest baute Wihok selbst nach unseren Wünschen. Daneben wurde auch der Waschmaschinenplatz neu mit einem eingebauten Ablauf gemacht.

Im Eingangsbereich rissen wir dann eine Mauer ein, die früher den Eingang zum Parterre bildete. Etwas weiter hinten bauen wir eine Trennwand mit Schiebetüre ein, mit viel Glas, damit die Räume hell werden, und an den Seiten der Aussenwand wurden Licht und Luftschlitze eingebaut. Der ganze Boden auf das Niveau der Küche angehoben und mit einheitlichen Platten belegt.

Die Treppe zum Obergeschoss wird ebenso neu gefliest, was eine ziemliche Arbeit ist, da beim Bau des Hauses die Treppe nur so nach Handgelenk mal Pi gebaut wurde. Will heissen, keine Stufe hat die gleichen Masse wie die anderen. Thaibaukunst eben. Hält zwar, aber den Rest muss man übersehen. Was wir neu gemacht haben, stimmt nun aber, den wie gesagt, Wihok ist wirklich gut und genau.

Zum Schluss wird dann das Vordach noch Wasser, respektive Regendicht gemacht und zusammen mit unserem gemieteten Nachbarhaus so abgedichtet, dass beide Vorhöfe nicht nass werden, wen es dann los geht mit der Regenzeit.

Bilder liefere ich nach, wenn der Umbau beendet ist.

Jahrestag von «Dédé»

Jahrestag von «Dédé»

24.01.2011

«Dédé»

Heute sind es zwei Jahre her seit dem Tod von André. Ich möchte einfach daran erinnern, damit er nicht vergessen wird.  Ich möchte ihn einfach in Erinnerung behalten als einen guten Kameraden, der mir viel gegeben hat.

Niggi

Plattfuss und die Lösung des Problems

Plattfuss und die Lösung des Problems

22.01.2011

Wir waren im Spital um die dritte Tollwutimpfung ab zu holen.

Die Ärztin schien mir dabei nicht ganz sicher zu sein, worum es bei mir ging. Obwohl sie das Krankenblatt mit den genauen Details vor sich liegen hatte, schien sie unsicher zu sein. Zumindest begrüsste sie mich mit einem „Hello“, was dann aber praktisch schon das Ende der Konversation in Englisch war. Wir erklärten, dass wir wegen der Spritze da wären und die Fäden gezogen werden sollten. Sie begutachtete den Arm, die Hand wollte sie nicht sehen, ich musste sie drängen, auch den Mittelfinger an zu sehen. Zum Finger kam kein Kommentar, obwohl wir erklärten, dass diese Wunde noch etwas schmerze und das Gefühl nicht ganz da sei. Sie kontrollierte aber nur den Arm und meinte, die Fäden müssen noch drin bleiben, sie hätte Bedenken, dass die Wunde sich wieder öffne. Und verschrieb mir nochmals für fünf Tage Antibiotika.

Ich widersprach, wollte die Fäden jetzt ziehen lassen, aber sie weigerte sich. Nun, ich sagte ihr, dass ich die Fäden in dem Fall anfangs nächste Woche selber ziehen werde. Auf ihren Einwand, dass könne ich nicht, denn erstens hätte ich das Werkzeug nicht dazu und zweitens wäre das gefährlich wegen den nicht sterilen Umständen zu Hause, sagte ich ihr in meinem besten Englisch, dass ich so zusammen bekam, dass bei mir zu Hause die Reinigung und die Entfernung der Fäden sicher besser seien als hier im Spital, denn jedes Mal wenn ich zum reinigen der Wunden kam, wurde die ganze Behandlung ohne Gummihandschuhe gemacht. Ich hätte zu Hause eine Schere und eine Pinzette und Wunddesinfektionsmittel, also kein Problem. Deshalb hätte ich die Wundreinigung nach dem zweiten Tag selbst übernommen und würde auch die Fäden ziehen.

Nun, nach dem Bezahlen und dem Abholen der Medikamente fuhren wir wieder nach Hause. Kurz nach dem Start meinte Pratuang, sie habe das Gefühl, mit dem Wagen stimme etwas nicht. Und ich bemerkte das auch, muss sich um einen Plattfuss vorne links handeln. Es reichte nicht mehr nach Hause, also den Wagen an die Seite stellen und schauen, was los war. Plattfuss vorne links.

Und nun, die kleine Geschichte, wie das hier gehandhabt wird. Wir waren in der Stadt, auf der Umfahrungsstrasse Richtung nach Hause. Ersatzrad habe ich dabei, aber ich muss das defekte Rad ja auf jeden Fall flicken lassen. Also machten wir folgendes. Anruf bei unserer Nachbarin Mii. Die fuhr zur nächsten Garage und holte dort einen Reparatur Trupp. Das Ganze dauerte bis zur Ankunft der Mechaniker knappe 15 Minuten. Ich hatte den Wagen schon aufgebockt und das Rad gelöst. Die Leute nahmen also das Rad mit um den Reifen zu flicken. Nach weiteren knappen 15 Minuten waren die wieder da, Rad festgeschraubt und der Wagen war wieder fahrbereit. Kostenpunkt : 370Baht ( 12 Franken.) Ich bezahlte 400 Baht und war zufrieden und nach etwas mehr als einer halben Stunde wieder fahrbereit.

Das Ersatzrad werde ich Nächstens einmal Übungshalber runter nehmen, damit ich bei einem Plattfuss abseits von einer Werkstätte selbst schnell das Rad wechseln kann. Aber zurück zum Platten, so eine schnelle und günstige Lösung des Problems gibt es halt doch nur hier in Thailand, und das macht vieles wett, was sonst nicht immer klappt. 

Besuch im „alten antiken“ Sukothai

Besuch im „alten antiken“ Sukothai

06.01.2011

Anlässlich des Besuches unserer Tochter unternahmen wir einen Ausflug nach Sukothai. 

Damit verbanden wir einen Besuch bei Verwandten meiner Frau, die aus der Provinz Sukothai stammt und planten dann den Besuch des antiken Sukothai, was ein Weltkulturerbe ist. Für gute Fotomotive ist da immer gesorgt und Martina hat dann auch das Fotografieren übernommen. Mit meiner Kamera, einer Sony DSC-R1. Und ich denke, sie hat gute Bilder „geschossen“ und mir erlaubt, sie auf meiner Seite zu veröffentlichen. 

Die Bilder sprechen für sich selbst, also einfach anschauen und geniessen.