Garagenbau
20.08.2008
Eine Garage in Thailand zu bauen, nichts einfacher als das.
Eine Baubewilligung war nicht nötig, richtig cool. Also habe ich lediglich das Areal sauber gemacht und mit Kies aufgefüllt. Danach durch einen Kollegen einen Schlosser gefunden , der mir einen Vorschlag machte, wie das den in etwa aussehen werde. Wir einigten uns schliesslich auf eine hier übliche leichte Bauweise, es muss ja nur gegen Regen und direkte Sonne schützen.
Drei Tage später war er dann mit seinen Leuten da und sie begannen mit dem Aufbau. Das ging sehr schnell von statten. Es dauerte im ganzen lediglich 1 1/2 Tage und fertig war das Ding. Ok , nicht so wie wir es bei uns in der Schweiz machen würden, aber mir gefällt`s und es genügt den Ansprüchen. Und da es hier ja nicht kalt wird, müssen auch keine Wände her. Dafür kann ich mir eben Orchideen und andere tropische Pflanzen halten.
Dazu habe ich mir einige spezielle Stangen machen lassen, um diese aufzuhängen. Es war lässig, zu zusehen, wie da gearbeitet wurde. Einem SUVA-Menschen wäre wahrscheinlich das Herz stillgestanden, von wegen Sicherheit am Arbeitsplatz und so. Aber hier ist das nun mal so, nun denn. Aber es war zu sehen, die haben Spass und können schon etwas.
Vorallem wird jedes eventuell anfallende Problem umgehend gelöst, wenn auch die Lösungen meist eher unkonventionell sind. Und wenn dann mal etwas schief läuft , hört man den für Thailand typischen Satz ”mai pen rai” was soviel heisst, wie ”macht nichts“. Und so sieht nun die Garage oder anders gesagt das Unter- stelldach fertig aus. Einfach aber geräumig , ( 4 x 6 m ). Nun muss ich nur noch einige Kleinigkeiten machen, wie den Boden walzen,eventuell noch etwas die Metallrohre streichen. Schweizerflagge montieren, natürlich auch die thailändische und eine vom König, dass gehört sich so.



