Besuch aus Europa, Claude kommt
22.11.2008
Am Donnerstagnachmittag haben wir am neuen Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi, thailändisch sù wan n’ a phum ausgesprochen, Claude aus Frankreich abgeholt.
Er hat mich kontaktiert und gesagt, dass er circa 15 Tage in Thailand sei und uns gerne schnell mal besuchen würde. Wir haben selbstverständlich ja gesagt, man hat gerne Besuch von Kollegen. Und als er sich noch bereit erklärte, uns etwas Emmentaler mit zu bringen und meinen geliebten Amora Senf, war es mir so richtig wohl. Denn richtig guten Käse, wie wir Europäer ihn nun mal lieben, ist hier doch eher schwer oder gar nicht zu bekommen. Nun, wir hatten abgemacht, dass wir ihn abholen würden am Flughafen.
Dort angekommen warteten wir nach der Ankunft so etwa 75 Minuten, ohne das wir ihn gesehen hätten. Zur Sicherheit hatte ich mit ihm abgemacht, dass wenn wir uns nicht sehen würden, wir uns an der Drehtüre Nummer zehn beim Arrivée treffen würden. Wir also los, Richtung Türe Nummer 10, was aber nicht mehr möglich ist. Die Erklärung nach längerem Herumirren, es gibt Probleme am Flughafen mit dem Abtransport durch “wilde” Taxis, und man bekäme dies nicht in den Griff und habe deswegen einige Türen geschlossen. So müssen nun die doch sehr vielen Passagiere sich durch einige wenige Türen aus dem Flughafen quälen. Lösung thailändisch….Also wieder quer durch den ganzen Flughafen zurück und zur Information, um ihn ausrufen zu lassen. Und wen treffen wir dort, Claude, er hatte die selben Umwege gemacht und dann die gleiche Idee gehabt. Nun, Ende gut , alles gut. Wir fuhren zu uns nach Chachoengsao und gingen noch Nachtessen. Danach besprachen wir weitere Pläne, was wir so tun möchten.
Am Freitag fuhren wir drei zusammen nach Trat, wo wir auf dem Imigration Office unsere re-entry Visa holten, um nächstes Jahr wieder einreisen zu können, ohne das unser Jahresaufenthalt ungültig wird. Nach Trat gehen wir deswegen immer, weil wir dort sehr kompetente, freundliche und hilfsbereite Beamte kennen gelernt haben, die ihr Ausländischen Gäste wirklich betreuen.Nach dem Erledigen der Formalitäten gingen wir Mittagessen direkt am Strand von Laem Ngop, bei schönstem Sonnenschein und angenehmsten Temperaturen. Dannach ging es via “unserem” Tempel, wo wir noch etwas Massageöl kauften, gemütlich zurück nach Hause. Am Samstagmorgen brachten wir Claude dann zum Flughafen, von wo aus er weiter nach Phuket flog. Nachtrag zu neue Nachbarn. Beim aufräumen von Blumentöpfen stiess ich auf Schlangen. Im ersten Moment war ich etwas erschrocken, holte aber sofort meine Kamera um das fest zu halten. Zwei Prachtsexemplare, von herrlich grüner Farbe, nur den Namen kenne ich nicht.
Ich holte sie da mit meinem Nachbarn heraus und gab ihnen die Freiheit, dort gehören sie ja hin. Nun, wir beginnen solangsam die Rückreise zu organisieren, die ja so geplant war. Am 3ten Dezember sind wir wieder in der Schweiz wo wir so etwas 5-6 Monate benötigen, um alle noch notwendigen Angelegenheiten zu regeln um danach definitiv nach Thailand zurück zu kehren. Für diese Zeit haben wir Nachbarn gefunden, die unser Haus hüten und auch die Umgebung pflegen wollen. Wir vertrauen einfach mal, dass alles gut gehen wird.Das Auto werden wir bei Nissan direkt einstellen, so ist es sicher und gut versorgt. In letzter Zeit machten wir zwei uns Überlegungen, ob das jetzige Haus für uns am richtigen Ort liegt.Nach langem Überlegen und Abwägen der Vor- und Nachteile kamen wir zum Schluss, dass es dies nicht sei. dabei haben wir uns entschieden, nicht selbst zu bauen. Wir besuchten deshalb in der letzten Zeit viele Anlagen in und um Chachoengsao herum auf und liessen uns informieren. Dabei sind wir auf ein projekt gestossen, dass uns schnell faszinierte. Es überzeugte uns in fast allen Belangen. Einmal die Anlage selbst, die Besitzerin, ihre Vorstellungen, das Konzept, die Qualität der Häuser und der Strassen, das Abwasser und Abfall Konzept. Ausserdem liegt es an einer sehr ruhigen Strasse, wo mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine fabriken gebaut werden, nur fünf Autominuten von Chachoengsao entfernt, mitten in einer Landschaft von Reisfeldfern und Weihern. Das Haus, dass uns vorschwebt, ist eines der wenigen, das relativ viel Garten hat. 
Ein Muss für mich. Und da es ein Doppelhaus ist, hat es Platz für Feriengäste , die uns hoffentlich mal besuchen kommen. Und die Besitzerin hat auf meine Frage hin ,ich hätte gerne einen grösseren Garten, gemeint,sie habe noch viel Land,und ich könnte eventuell ein Areal mieten oder kaufen, um mir darauf meinen Traum zu erfüllen, einen Obstgarten mit Bananen, Mangos und andern Früchten anzulegen, nach meine Vorstellungen. Nun, wir werden in der Schweiz intensiv darüber nachdenken und uns dann nächstes Jahr entscheiden.
Das jetzige Haus sollten wir relativ problemlos verkaufen könne, ist es doch in der Siedlung das mit Abstand schönste und am besten ausgebaute Haus. Wir werden sehen uns es euch dann wissen lassen.

