Tagebuch Archiv «2008»
Seit 20 Tagen in der Schweiz
Seit 20 Tagen in der Schweiz
25.12.2008
Nun sind wir schon seit 20 Tagen in der Schweiz.
Der Rückflug am 04.Dezember war aus bekannten Gründen nicht gerade ein Vergnügen. Wie beschrieben, fuhren wir am sehr frühen Morgen des 4ten Dezembers von Chachoengsao nach Bangkok ins Dusit Thani Hotel. Wir waren zu früh dort und schliefen noch etwas in den Stühlen der Hotellobby.
Um 08:00 Uhr konnten wir dann an einem provisorisch aufgebauten Schalter im Hotel einchecken. Das Check-in war für den Bus Transfer von Bangkok nach Chiang Mai vorgesehen. Die Abfahrt der Busse verzögerte sich aber um beinahe anderthalb Stunden, weil nicht alle Passagiere pünktlich zum einchecken ankamen. Als dann alle aufgetaucht waren, bestiegen wir zwei Busse, welche von Swiss gechartert waren für die Fahrt. Es ging los, quer durch Bangkok und dann in nördlicher Richtung. Vorbei am Flughafen Don Müang, wo gerade eine der ersten Maschinen startete. Die erste Hälfte der Strecke kannte ich bereits gut von eigenen Fahrten, die wir unternommen haben. In der Provinz Chainat gab es dann die erste Pause mit Mittagessen. Nach einer kleinen Reparatur am einen Bus ging es weiter nach Norden. Nach einem zweiten Halt mit Kaffepause ging es dann bis zur Enddestination Chiang Mai. Nach rund 10 Stunden trafen wir am Flughafen ein.
Schon ziemlich müde mussten wir noch etwa eine Stunde warten, bis wir einchecken konnten. Es herrschte eine fast gespenstige Ruhe auf dem Flughafen. Eine einzige Maschine kam an von Bangkok. Alle anderen Flüge waren noch immer annulliert. Und auf der Anzeigetafel waren nur zwei internationale Flüge aufgeführt. Der Flug von Swiss um Mitternacht und ein Flug von China Air um 04:00 nach AMS. Sonst nichts….. Nach dem einchecken, welches sehr zügig vonstatten ging, Kunststück bei so wenig Passagieren, warteten wir dann sehnsüchtig auf unsere Maschine. Sie kam relativ pünktlich und wir konnten endlich an Bord. Die Maschine war nicht ganz voll. Dann die Ansage des Captain`s. Verspätung um ca. 90 Minuten, da in Chiang Mai nicht genug grosse Tanklastwagen stehen. Um unsere A340 zu tanken musste also der kleine Tankwagen mehrmals fahren. Naja, dass spielte eigentlich auch keine Rolle mehr, zumal der Captain uns sagte, das auf dem Flug gutes Wetter herrsche und man die Verspätung zu einem grossen Teil einholen könne. Um 01:30 Thailandzeit startete dann unsere Maschine und hob elegant von Chiang Mai ab. Noch ein letzter Blick aus dem Fenster auf unsere “neue” Heimat und dann gab es Essen, und kurz darauf fiel ich sofort in einen ruhigen Schlaf. Nach etwa 7 Stunden erwachte ich dann, nicht richtig ausgeruht, aber mit der Gewissheit, dass wir relativ pünktlich in Zürich ankommen würden. Um 06:20 landeten wir in der Schweiz bei kaltem und unfreundlichem Wetter.
Unsere Tochter holte uns ab und brachte uns nach Binningen. Ein etwas komisches Gefühl nach über 7 Monaten Thailand. Zwar schön, wieder unsere Kinder zu sehen und Kollegen und Freunde. Aber bei mir stellte sich schnell der Wunsch ein, ich möchte wieder nach Thailand zurück. Diese sieben Monate haben meine Absicht bestärkt, dorthin aus zu wandern um die zweite Hälfte unseres Lebens dort zu verbringen. Daran konnten auch die letzten 10 Tage mit den politischen Problem des Landes nichts ändern. Zumal wir persönlich deswegen keine Probleme bekommen haben. Mit Schnupfen und Erkältung ging es dann in den ersten Tagen ruhig zu und her. Angewöhnen, Zeitverschiebung, Wetter usw., aber wir haben uns schnell wieder eingelebt. Aber die Gewissheit, wir gehen im Frühling wieder zurück nach Chachoengsao ist da und ich habe bereits begonnen, alle notwendigen Schritte zu organisieren, damit bei dem definitiven Abschied aus der Schweiz alles im Guten geregelt sein wird. Viel Papierkram ist da zu erledigen, Verträge sind zu künden, nichts sollte vergessen werden, unsere Leibrente muss abgeschlossen werden und und und und….. Dazwischen immer wieder Besuche bei Verwandten und Bekannten, viel erzählen über unsere Zeit und unsere Pläne, auch immer wieder erklären, ja , wir gehen zurück, und nein, wir haben keine Angst, und alles im Bereich des Möglichen ist berücksichtigt.
Und es war wirklich nie gefährlich. Unsere Nachbarn hüten unser Haus mit vollem Einsatz und kümmern sich um den Garten. Sie berichten uns, dass dort schon viel gewachsen ist und dass sie den Garten noch etwas vergrössert hätten. Und sie würden mit Sehnsucht warten, bis wir wieder kommen. Das ist doch ein schönes Gefühl, es sagt uns, wir sind dort willkommen. Nun, heute ist Heiligabend und wir feiern im Kreise unserer Kinder und Enkel. Es ist die wahrscheinlich letzte Weihnachtsfeier in der Schweiz, ausser wir würden mal Ferien in der Schweiz über Weihnachten machen. Das kann ich aber jetzt wirklich nicht sagen, nach dem Motto “schaun mer mal…”.
Ich habe in der nächsten Zeit noch viel um die Ohren, aber das erledigen wir zwei gemeinsam und wir freuen uns bereits auf die Zeit in unserer neuen Heimat.
Am Donnerstag gehts in die Schweiz
Am Donnerstag gehts in die Schweiz
03.12.2008
In der Nacht vom ersten zum zweiten Dezember sah man am Himmel den Mond lächeln.
Eine Konstellation von Mond und anderen Gestirnen. Es sah so aus, als wäre es ein Zeichen, dass sich die Lage im Land bessern würde.
Nun nachdem der geplante Rückflug nicht geklappt hat, wir hatten nicht die Möglichkeit am gefragten Tag zur vorgesehenen Zeit in Bangkok zu sein, geht es nun am Donnerstag auf die Reise. Ein Bekannter bringt uns am frühen Morgen nach Bangkok zum Hotel Dusit Thani wo das check-in für den Flug von Swiss gemacht wird. Danach gehts per Bus nach Chiang Mai zum dortigen Flughafen und von dort dann gegen Mitternacht mit Swiss in die Schweiz. Das ist natürlich eine beschwerliche Reise, aber anders geht es im Moment einfach nicht.
Obwohl sich die Lage hier an den Flughäfen und ums Regierungsviertel beruhigt hat, wird es noch längere Zeit dauern, bis am internationalen Flughafen wieder so etwas wie normaler Betrieb herrschen wird. Da wurde viel Porzellan zerschlagen und das Auflesen wird schmerzhaft und teuer sein. Nun, wir werden sehen, wie sich das alles weiter entwickeln wird. Wir haben dazu in der Schweiz Zeit zum nachdenken und überlegen. In der Zwischenzeit bis zum Abflug habe ich noch ein Projekt in Angriff genommen, zusammen mit unseren Nachbarn. Wir haben neben und hinter dem Haus einen Gemüsegarten angelegt. Gerodet, gemäht, gegraben, gehackt, geschwitzt und Blasen an den Händen eingefangen. Aber es hat sich gelohnt.
Pratuang und ich haben den Nachbarn nun eine Vorgabe geliefert, die sie in die Lage bringt, etwas für die Selbstversorgung zu tun. Sie haben versprochen, den Garten zu hegen und zu pflegen, wenn wir nicht da sind. Ich wünsche mir, dass es klappt. Sie werden auch auf unser Haus aufpassen und es sauber halten und bewachen. Da wurden Bananen und Papayas gepflanzt, Mais gesät, verschiedene Gemüse und Blumen. Ich habe ihnen auch eine Bewässerung zur Verfügung gestellt, die sie benützen können, da jetzt eine trockene Periode beginnt. Für Thailand eigentlich die Touristen-Hochsaison, aber daraus wird nun wohl nichts.
Ich melde mich wieder, wenn ich in der Schweiz bin und berichte dann etwas ausführlicher über die vergangenen 7 Monate in Thailand und über unsere Zukunft hier.
Zwischenbericht zu unserer momentane Lage
Zwischenbericht zu unserer momentane Lage
27.11.2008
Wie man gesehen, gelesen und oder gehört hat, sind hier in Thailand die beiden grossen Flughäfen in Bangkok geschlossen worden.
Dabei gab es unschöne Szenen und viele Gäste aus dem Ausland wurden blockiert und können das Land im Moment nicht verlassen. Das ist sehr bedauerlich und tut den Menschen hier und diesem doch sehr schönen Land nicht gut. Dabei ist unsere Lage hier in Chachoengsao aber ganz friedlich und man merkt rein gar nichts von den Problemen, die dort gewälzt werden.
Die Menschen hier ignorieren das alles und sagen mir, dass sie doch ganz andere Probleme haben, den täglichen Kampf ums Überleben in der auch hier zu spürenden Wirtschaftskrise mit Entlassungen und immer weniger werdenden Arbeitsplätzen. Die fehlenden Touristen, und das am Beginn der Hauptsaison, die wahrscheinlich bereits gelaufen ist, dass alles verstehen viele Thais nicht und wünschen sich einfach, dass sich die Lage wieder normalisiere und man dann die wirklichen Probleme löst. Uns geht es gut hier und wir bewegen uns wie immer überall hin und ohne jegliche Einschränkungen. Nur die Gegend um den Flughafen ist tabu, dass macht generell nicht weh, nur dass wir eigentlich am 02.Dezember in die Schweiz zurück fliegen wollen.
Ob das geht, steht im Moment in den Sternen. Ist für uns zwei aber nicht weiter schlimm, da wir ja Zeit haben und unsere Visa bis Juli 2009 gültig sind. Nur das Gefühl , nicht problemlos das Land verlassen zu können, wenn man will, ist etwas komisch, weil ich das noch nie erlebt habe, und ich war doch schon in einigen Ländern auf mehreren Kontinenten und habe das nie erlebt. Aber es ist für euch kein Grund, dass ihr euch eventuell Sorgen macht wegen uns. Wie gesagt, wir lieben dieses Land noch immer und leben gerne hier. Wir hoffen einfach, dass sich die Menschen hier wieder aufraffen können, zusammen die Probleme des Landes zu lösen und wieder friedlich und frei ( thai bedeutet ja die freien ) zu leben. Also, sehen wir einfach positiv in die Zukunft und glauben an das Gute. Wir werden versuchen , wenn der Flughafen wieder offen ist, auf dem ersten für uns möglichen Flug in die Schweiz zu reisen um dort unsere Kinder und die Familien zu besuchen.
Bis dahin geniessen wir einfach hier das warme und sonnige Wetter und leben ganz normal wie bis anhin weiter. Ich melde mich wieder, wenn ich wieder Neugkeitenaus unserem Garten und aus unserer Stadt habe.
Besuch aus Europa, Claude kommt
Besuch aus Europa, Claude kommt
22.11.2008
Am Donnerstagnachmittag haben wir am neuen Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi, thailändisch sù wan n’ a phum ausgesprochen, Claude aus Frankreich abgeholt.
Er hat mich kontaktiert und gesagt, dass er circa 15 Tage in Thailand sei und uns gerne schnell mal besuchen würde. Wir haben selbstverständlich ja gesagt, man hat gerne Besuch von Kollegen. Und als er sich noch bereit erklärte, uns etwas Emmentaler mit zu bringen und meinen geliebten Amora Senf, war es mir so richtig wohl. Denn richtig guten Käse, wie wir Europäer ihn nun mal lieben, ist hier doch eher schwer oder gar nicht zu bekommen. Nun, wir hatten abgemacht, dass wir ihn abholen würden am Flughafen.
Dort angekommen warteten wir nach der Ankunft so etwa 75 Minuten, ohne das wir ihn gesehen hätten. Zur Sicherheit hatte ich mit ihm abgemacht, dass wenn wir uns nicht sehen würden, wir uns an der Drehtüre Nummer zehn beim Arrivée treffen würden. Wir also los, Richtung Türe Nummer 10, was aber nicht mehr möglich ist. Die Erklärung nach längerem Herumirren, es gibt Probleme am Flughafen mit dem Abtransport durch “wilde” Taxis, und man bekäme dies nicht in den Griff und habe deswegen einige Türen geschlossen. So müssen nun die doch sehr vielen Passagiere sich durch einige wenige Türen aus dem Flughafen quälen. Lösung thailändisch….Also wieder quer durch den ganzen Flughafen zurück und zur Information, um ihn ausrufen zu lassen. Und wen treffen wir dort, Claude, er hatte die selben Umwege gemacht und dann die gleiche Idee gehabt. Nun, Ende gut , alles gut. Wir fuhren zu uns nach Chachoengsao und gingen noch Nachtessen. Danach besprachen wir weitere Pläne, was wir so tun möchten.
Am Freitag fuhren wir drei zusammen nach Trat, wo wir auf dem Imigration Office unsere re-entry Visa holten, um nächstes Jahr wieder einreisen zu können, ohne das unser Jahresaufenthalt ungültig wird. Nach Trat gehen wir deswegen immer, weil wir dort sehr kompetente, freundliche und hilfsbereite Beamte kennen gelernt haben, die ihr Ausländischen Gäste wirklich betreuen.Nach dem Erledigen der Formalitäten gingen wir Mittagessen direkt am Strand von Laem Ngop, bei schönstem Sonnenschein und angenehmsten Temperaturen. Dannach ging es via “unserem” Tempel, wo wir noch etwas Massageöl kauften, gemütlich zurück nach Hause. Am Samstagmorgen brachten wir Claude dann zum Flughafen, von wo aus er weiter nach Phuket flog. Nachtrag zu neue Nachbarn. Beim aufräumen von Blumentöpfen stiess ich auf Schlangen. Im ersten Moment war ich etwas erschrocken, holte aber sofort meine Kamera um das fest zu halten. Zwei Prachtsexemplare, von herrlich grüner Farbe, nur den Namen kenne ich nicht.
Ich holte sie da mit meinem Nachbarn heraus und gab ihnen die Freiheit, dort gehören sie ja hin. Nun, wir beginnen solangsam die Rückreise zu organisieren, die ja so geplant war. Am 3ten Dezember sind wir wieder in der Schweiz wo wir so etwas 5-6 Monate benötigen, um alle noch notwendigen Angelegenheiten zu regeln um danach definitiv nach Thailand zurück zu kehren. Für diese Zeit haben wir Nachbarn gefunden, die unser Haus hüten und auch die Umgebung pflegen wollen. Wir vertrauen einfach mal, dass alles gut gehen wird.Das Auto werden wir bei Nissan direkt einstellen, so ist es sicher und gut versorgt. In letzter Zeit machten wir zwei uns Überlegungen, ob das jetzige Haus für uns am richtigen Ort liegt.Nach langem Überlegen und Abwägen der Vor- und Nachteile kamen wir zum Schluss, dass es dies nicht sei. dabei haben wir uns entschieden, nicht selbst zu bauen. Wir besuchten deshalb in der letzten Zeit viele Anlagen in und um Chachoengsao herum auf und liessen uns informieren. Dabei sind wir auf ein projekt gestossen, dass uns schnell faszinierte. Es überzeugte uns in fast allen Belangen. Einmal die Anlage selbst, die Besitzerin, ihre Vorstellungen, das Konzept, die Qualität der Häuser und der Strassen, das Abwasser und Abfall Konzept. Ausserdem liegt es an einer sehr ruhigen Strasse, wo mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine fabriken gebaut werden, nur fünf Autominuten von Chachoengsao entfernt, mitten in einer Landschaft von Reisfeldfern und Weihern. Das Haus, dass uns vorschwebt, ist eines der wenigen, das relativ viel Garten hat. 
Ein Muss für mich. Und da es ein Doppelhaus ist, hat es Platz für Feriengäste , die uns hoffentlich mal besuchen kommen. Und die Besitzerin hat auf meine Frage hin ,ich hätte gerne einen grösseren Garten, gemeint,sie habe noch viel Land,und ich könnte eventuell ein Areal mieten oder kaufen, um mir darauf meinen Traum zu erfüllen, einen Obstgarten mit Bananen, Mangos und andern Früchten anzulegen, nach meine Vorstellungen. Nun, wir werden in der Schweiz intensiv darüber nachdenken und uns dann nächstes Jahr entscheiden.
Das jetzige Haus sollten wir relativ problemlos verkaufen könne, ist es doch in der Siedlung das mit Abstand schönste und am besten ausgebaute Haus. Wir werden sehen uns es euch dann wissen lassen.
Loi Krathong ลอยกระทง in Chachoengsao
Loi Krathong ลอยกระทง in Chachoengsao
13.11.2008
Auf Thai ( ลอยกระทง ) ist das Lichterfest, das in Thailand landesweit am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Mondkalenders gefeiert wird.
Es fällt üblicherweise in den November. Loi bedeutet schwimmen oder schweben, Krathong ist ein kleines Floß, das typischerweise aus einem Teil des Strunks der Bananenstaude gefertigt wird. Neuerdings gibt es allerdings auch Flösschen aus Schaumpolystyrol und solche aus Brotteig, die sich nach einer gewissen Zeit umweltfreundlich auflösen und auch noch den Fischen Nahrung bieten.
Das so gestaltete Floss wird mit den Bananenblättern, Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen geschmückt. Das Fest stammt vermutlich aus Indien als ein Hindufest als Danksagung an die Gottheit des Ganges mit schwimmenden Laternen gefeiert wird, die das ganze Jahr lebensspendend wirken sollen. Die schwimmenden Flöße haben die Bedeutung, allen Ärger, Groll und alle Verunreinigungen der Seele loszulassen, so dass das Leben neu von einer besseren Warte aus begonnen werden kann. Die Thais machen sich mit Verwandten oder einer größeren Gruppe von Freunden auf, im Sinne eines Volksfestes wird auf den Straßen reichlich gegessen und getrunken. Das Wässern der Flösschen ist auch besonders bei jungen Paaren beliebt, die damit auch ihre Zusammengehörigkeit unterstreichen. Die Tradition des Loi Krathong begann in Sukhothai und wird heute im ganzen Land gefeiert, wobei die Festlichkeiten in Chiang Mai und Ayutthaya besonders bekannt sind.
In Chiang Mai lässt man hunderte kleiner Heissluftballons in den nächtlichen Himmel steigen. (habe mir erlaubt oben angeführte Infos aus Wikipedia zu nehmen) Dieses Jahr fiel das Datum auf den 12. November. Wir hatten schönes Wetter, etwas windig zwar, was das anzünden der Kerzen erschwerte. Aber es schien, als sei ganz Chachoengsao auf den Beinen. Am Fluss, Maenam Bang Pakong, der durch die Stadt fliesst, wurden schon seit Tagen Stände aufgebaut, Installationen für Theater und Musik errichtet und auf dem Fluss selbst Vorkehrungen getroffen, damit das Fest schön wird. So gegen fünf Uhr Nachmittags fuhren wir dann mit einigen Nachbarn zum Fluss. Am Eingang zum Gelände waren bereits die ersten Garküchen in Betrieb, und an speziellen Ständen wurden alte Traditionen aus dem Land gezeigt, wie Seide weben, Bilder und Skulpturen machen, usw. Ein wirklich interessanter Einblick.
Den Strassen entlang standen dann die Verkäufer von Krathongs, deren Preis je nach Grösse und Schönheit von 20 Baht bis in die hunderte gingen. Auch sah man relativ viele Thais in traditionellen Kleidern, übrigens sehr schönen Kleider, die leider heute nicht mehr sehr oft getragen werden auf diesem Fest. Ich habe natürlich auch ein Krathong erworben und es zusammen mit dem von Pratuang dann dem Fluss übergeben, nicht ohne vorher alle unsere Sorgen und Wünsche auf das Krathong zu packen. Es ist schon schön zu sehen, wie die unterschiedlichsten Leute, unabhängig von Stand und Rang, an diesem Tag dieses Fest zelebrieren und ihre Krathongs dem Fluss übergeben. Aber daneben gehört natürlich dann wie immer und überall in Thailand, ausgiebiges Essen und Spass haben, etwa bei Aufführungen von alten Theaterstücken, dabei sind die Schauspieler in wirklich schönen und teilweise sehr alte Kostüme gekleidet.
Überall sassen Leute und assen, tranken und hatten „ sanuk“, denn ohne das geht es hier in Thailand einfach nicht. Und Spass haben sie an praktisch allem, vorab wie gesagt an Essen und trinken, Musik hören, dies allerdings meistens in sehr grosser Lautstärke, so das man öfters sein eigenes Wort nicht versteht, macht aber hier nichts, man hat sanuk dabei. Um 21:00 Uhr stieg dann ein grosses Feuerwerk gen Himmel, welches sich sehr schön im Fluss spiegelte. Alles in allem ein schönes Fest für mich, ich habe es zum ersten Mal erlebt.
Da aber jede Provinz dieses Fest etwas anders begeht, werden wir nächstes Jahr nach Sukothai fahren, dort wo der Ursprung des Festes in Thailand ist. Man sagt, es wäre das schönste aller Loi Krathongs. Nun, wir werden es dann sehen.
Strassenbau vom Anfang bis zum Ende
Strassenbau vom Anfang bis zum Ende
27.10.2008
Als wir hier ankamen, war die Strasse zu unserem Haus eigentlich eher ein Dschungelweg.
Gesäumt mit hohem Gras, auf der einen Seite abgegrenzt durch eine Mauer des Nachbargrundstücks und auf der anderen Seite hohes Gras, Bäume, Sträucher und ein Wassertümpel, gefüllt mit Abfall und Abwasser. Also alles in allem nicht unbedingt als wohnlich zu bezeichnen.
Uns war schon damals klar, dass bedeutet Arbeit und Verhandlungen mit der Gemeinde. Die schon hier wohnenden Nachbarn schien das alles nicht unbedingt zu stören. Zwar sagten einige, man hätte schon versucht mit der Gemeinde zu reden, hätte aber nie Erfolg gehabt. Und da die Umgebung ihrer Häuser nicht ihnen gehört, fühlten sie sich auch nicht zuständig. Wir zwei sahen und sehen das alles etwas anders. Um sich wohl zu fühlen, muss es sauber sein, egal wo, im Haus, am Haus und ums Haus herum. Und wenn niemand hilft, so Hilf dir selbst. Am Anfang wurden wir darüber schon belächelt. Warum machen die etwas, dass nicht in ihre Zuständigkeit fällt? Für die Nachbarn unvorstellbar, öffentlichen Grund und Boden zu säubern. So nach dem Motto, gehört nicht mir, geht mich nichts an.
Allenfalls kann ich diesen Platz benutzen um meinen Abfall zu entsorgen, was auch kräftig und sehr intensiv gemacht wurde, und teilweise leider noch immer gemacht wird. Wir liessen uns nicht beirren und begannen Stück für Stück, die Strasse zu reparieren. Gras mähen, Bäume schneiden. Löcher in der Strasse zu flicken, Abfall wegzuräumen, erste Blumenkübel zu bepflanzen und an den Strassenrand zu stellen. Die Nachbarn sahen dies mit Verwunderung, aber zunehmend auch mit Freude. Und unser Vorbild begann zu wirken. Ein Nachbar nach dem anderen begann nun selbst vor seinem Haus aufzuräumen und Blumen zu pflanzen. Auch wurde eine Petition an die Gemeinde verfasst, mit der Bitte, die Strasse nun endlich zu flicken. Es geschah aber nichts. So begannen wir mit einigen Nachbarn, selbst Kies und Bauschutt mit unseren Autos zu holen zu holen und damit die Strasse zu reparieren, und aufzufüllen, wo es den nötig war. Bis auf einen Nachbarn waren nun alle dabei und halfen mit. Gleichzeitig gelangten wir noch einmal direkt an die Gemeinde.
Durch eine Nachbarin, die den zuständigen Beamten kennt, wurde uns eine Audienz bei ihm ermöglicht. Uns siehe da, er versprach, Mitarbeiter vorbei zu schicken, welche sich das Problem ansehen sollen. Und kurzfristig wurde uns versprochen, einige Lastwagen Kies zu schicken, damit die Strasse etwas aufgemotzt werden kann. Und es kamen wirklich Beamte vorbei und haben die Strasse vermessen und ihren Auftrag erklärt, die Strasse wird richtig befestigt, spätestens im nächsten Jahr. Auch regelten sie noch einige Unklarheiten mit dem einen Nachbarn, der die Strasse als Garage und Abwasserkanal benutzt. Dies wurde ihm umgehend untersagt, was ihn nicht glücklich machte, alle anderen aber umso mehr. Und dann wurde uns der Termin genannt, wenn der Kies angeliefert wird. Also begannen wir. Die Pflanzringe zu entfernen, die Strasse schon etwas zu ebnen, die Randsteine mussten alle weg und alle Nachbarn mussten informiert werden, dass vor den Häusern der Platz geräumt sein muss. Am Tag der Lieferung kam aber nichts. Also bei der Gemeinde angerufen, ob es Probleme gebe? Nein, man sei an der Arbeit. Wir fragten, wo, und es stellte sich heraus, die Arbeiter hatten eine falsch Strasse ausgesucht, und dort mit der Arbeit begonnen. Man entschuldigte sich und versprach, am nächsten Tag zu kommen.
Und sie kamen. Die Arbeiter waren nicht schlecht erstaunt, dass alle Nachbarn, die es einrichten konnten, mit Haken und Schaufeln warteten und sofort begannen, den Kies zu verteilen und zu ebnen. Der Vorarbeiter hatte gerechnet, einen Tag zu benötigen. Nach einer halben Stunde war der Kies der ersten beiden LKWs bereits abgeladen und verteilt. Es war nicht genug du er meinte, er käme am nächsten Tag mit mehr. Pratuang konnte ihn aber überzeugen, sofort nochmals Kies zu holen und erliess sich darauf ein. Bis am Mittag war dann aller verfügbare Kies angekarrt und abgeladen. Unter Mithilfe meiner Nachbarn und den Gemeindearbeitern ging die Arbeit flott voran.
Der Kies reichte nicht ganz, aber mehr gab`s nicht. Und natürlich hatte ein Nachbar seinen Platz vor dem Haus nicht geräumt, und diese Stelle konnte dann nicht sauber eingekiest werden. Später regte er sich furchtbar auf, aber wir sagten ihm, dass alle, also auch er es gewusst hat, wann die Gemeinde kommt. Er macht aber aus Prinzip immer das Gegenteil. So klaute er dann beim ersten Regen, als sein Platz vor dem Haus überflutet war, den Kies vom Nachbarn, der nicht zu Hause war. Nun hat der jeweils Wasserlachen, wenn es regnet. Und sein Abwasser entsorgt er weiterhin auf die Strasse. Ich bin aber zuversichtlich, dass wenn die Strasse dann befestigt wird, entweder Beton oder Teer, er damit Probleme hat, weil die Gemeinde nur das Regenwasser über die neue Strasse fasst. Nun, nachdem wir fertig waren, holten wir einen sogenannten Nudelwagen, eine mobile Nudelküche und versorgten alle, die mitgeholfen hatten, mit einem Mittagessen. Die ganze Zeit während der Arbeit gab es Getränke unlimitiert. Die Arbeiter der Gemeinde hatten so etwas noch nie erlebt und haben es sichtlich genossen, freies Essen und Trinken zu bekommen. Als Dessert gab`s dann noch Eiscreme. Danach verabschiedeten sich die Arbeiter der Gemeinde. Und für mich ging`s es nun daran, alle Pneus wieder an der Mauer entlang zu setzen, mit Erde zufüllen und wieder zu bepflanzen. Danach setzte ich mit grossen Bauschutt-Stücken die Abgrenzung zu den Ringen und auf der anderen Strassenseite als Abgrenzung zur Bepflanzung. Am Eingang zu unserer Strasse setzten wir dann drei Betonröhren, in welche wir dann drei Flaggen, die Thailändische Flagge, die Flagge des Königs und die Flagge der Königin einbetonierten, sodass die Wahrscheinlichkeit gut ist, dass diese nicht so schnell wegkommen.
Was noch fehlt, ist ein schönes Strassenschild mit dem Namen der Strasse. Dies wollen wir aber erst machen, wenn die Strasse dann nächstes Jahr befestigt ist. Und der Name der Strasse, denn wollen wir dann in Absprache mit der Gemeinde ändern, wir sind uns aber noch nicht einig, wie er lauten soll. Wir denken da an „Strasse der Zufriedenen“, oder „Strasse der Freundschaft“, oder ….. Warum die Gemeinde übrigens mitgemacht hat zum guten Schluss? Sie war beeindruckt, dass Leute freiwillig etwas für das Gemeinwohl machen und auch, das ein Gast aus dem Ausland sich daran beteiligt, dazu beizutragen, dass die Gemeinde sauberer und schöner wird. Und das wir Thailand und das Königshaus achten und respektieren. Und das wir aus eigener Tasche viel Geld dafür investiert haben. Ohne sicher zu sein, dass die Gemeinde danach weiter machen wird. Das hat sie sehr beeindruckt.
Und ich konnte meinen Nachbarn beweisen, man muss auch freiwillig dazu beitragen, etwas zu tun, und nicht fragen, warum, das gehört nicht mir, also interessiert es mich nicht, und dass dies sich auszahlen wird. Heute wird unsere Strasse bewundert und von Händlern frequentiert, die vorher nie durchgefahren wären. Und sie ist praktisch immer sauber, na ja, bis auf eine Ausnahme, aber auch da bin ich mir sicher, irgendwann ist auch das dann Vergangenheit. Und so macht wohnen dann richtig Spass.
Reise zur Grenze von Burma
Reise zur Grenze von Burma
21.10.2008
Dieses Mal war das Ziel unserer Reise die Grenze zu Burma.
Der Ort heisst Dan Chedi Sam Ong, (3 Chedi Pass) und liegt im Changwat (Provinz) Kanchanaburi. Dies ist die drittgrösste Provinz in Thailand nach Nakhon Ratchasima und Chiang Mai, mit einer Fläche von 19.483 Quadratkilometern.
Der Grund der Reise? Wir waren eingeladen, den Abt vom Kloster in Laem Ngob zu begleiten. Er wollte sein Kloster, in dem er seine Lehrjahre als junger Mönch absolvierte, besuchen. Daneben ging es ihm noch um einen Besuch bei seiner Mutter, die in Burma wohnt. Da wir diesen Abt gut kennen und auch immer wieder besuchen, war es für uns klar, dass wir diese Einladung annehmen werden. Und die Reise wird uns sicher sanuk (Spass, Freude) machen. Gesagt, getan.
Am Freitagmorgen um 05:45 Uhr meldete sich der Abt, er sei unterwegs zu uns, ob wir bereit wären ?? Natürlich, wir haben ja Zeit und bereiteten den Wagen vor. Volltanken, Proviant und Getränke laden, einen Kollegen schnell holen, der gerade Zeit hat und auch mal sein Land etwas besser kennen lernen will. Nach der Ankunft des Autos mit dem Abt, er hatte noch fünf Mönche und zwei zivile Helfer sowie den Fahrer des Busses dabei, ging es nach kurzer Pause bei uns los. Über den Motorway Chonburi-Bangkok ging es los bis nach Bangkok, wo der Motorway noch nicht durchgehend gebaut ist, sodass man einen Teil quer durch Bangkok fahren muss. Für mich jedesmal ein Abenteuer, da mein Fahrverhalten noch nicht thailändisch ist. Mit Rücksicht nehmen und so kommt man da nicht weit. Ich folgte dem Stadtkundigen Fahrer des Busses, was aber doppelte Aufmerksamkeit erforderte, einmal, ihm zu folgen, und jeden abrupten Richtungswechsel von ihm, auszuführen und gleichzeitig die links du rechts vorpreschenden Fahrzeuge zu beachten und nötigenfalls auszuweichen. Ich schaffte es ohne grössere Probleme. Nachdem wir die Stadt durchquert hatten, ging es weiter Richtung Kanchanaburi, bekannt vorallem durch den Riverkwai.
Für den hatten wir aber keine Zeit, denn die Reise führte ja weiter. Sie führte uns nach Sai Yok und dann Thong Pha Phum. Dann entlang des Wachira Longkorn Stausees nach Sangklah Buri und von dort zum Wat Wang Wiwekaram. Ein berühmter Tempel, der auch schon von der thailändischen Königsfamilie besucht wurde. Der dortige grosse Abt, welcher vor einem Jahr verstarb, ist weit über die Provinzen hinaus bekannt. Er stammte aus Burma und soll aus der letzten burmesischen Königsdynastie abstammen.
Und eben dieser Abt war der Lehrermeister unseres Abtes. Ein sehr schöner Tempel mit vor allem sehr vielen Teakholz Türen und Schnitzereien von unschätzbarem Wert und exzellenter Schönheit. Nach diesemBesuch ging es dann weiter zum Grenzpunkt Dan Chedi Sam Ong. Unterwegs passierten wir einen Kontrollposten der thailändischen Armee, aber ohne Probleme. Die burmesische Grenzstadt heisst Phayathonzu. Eine Fahrt die sehr an unsere Alpenpässe erinnert, sehr viele enge Kurven und steile Anstiege bei allerdings nicht immer Schlagloch freien Belägen. Bei der Anfahrt zur Grenze sieht man dann als erstes die drei Chedi. Und im Hintergrund das Staatsgebiet von Myanmar. Der Grenzposten hier ist gemäss den dort stationierten Polizisten seit zwei Jahren nicht mehr aktiv in Betrieb. Die Grenze wird praktisch nur von Burmesen passiert, die tagsüber in Thailand Geschäfte machen oder aber meistens in Thailand arbeiten. Sie dürfen die Grenze passieren, Kontrollen habe ich keine gesehen. Burmesen gehen einfach mal schnell durch eine kleine Holztüre eines Hauses, welches direkt auf der Grenze steht, oder fahren mit dem Moped oder dem Pickup durch die Grenzpassage.
Unser Abt fuhr problemlos rüber mit seinen Mönchen und sie verbrachten die Nacht dort. Ausländer dürfen hier nicht mehr nach Burma einreisen und für Thais gilt das im Moment ebenso. Direkt an der, respektive auf der Grenze stehen Souvenirläden, kleine Restaurants und Holzmöbel Läden. Diese bieten nun wirklich exzellente Möbel an, nichts da von furniert, alles reines bestes schwerstes Tropenholz. Ein wirkliches Vergnügen, denn die Preise dafür sind sehr klein. Vermutlich ist das Holz illegal geschlagen und über die Grenze gekommen, aber von etwas müssen die ja auch leben. Daneben Kuriositäten und Alkoholika, diese eher gefälschte als echt und Zigaretten, auch hier wie beim Alkohol. Und natürlich Gold und Edelsteine, aber da kann ich als Laie nichts dazu sagen, ob echt oder nicht. Günstig auf jeden Fall und schön. Und Orchideen, ich bin fast ausgeflippt ab der Vielfalt an Farben und Formen, aber auch hier, eventuell aus Raubbau, sprich dem Urwald entnommen ohne Rücksicht auf Verluste.
Aber auch hier meine Meinung, diese Leute müssen überleben, den Burma ist eines der ärmsten Länder der Welt. Und da muss jeder für sich schauen. Ob dies richtig ist, soll ich Richter sein?? Das steht mir nicht zu. Und ja, ich habe natürlich noch Orchideen gekauft und einige Schnitzereien. Übernachtet haben wir in einem kleinen, hübschen und sauberen Häuschen im trhee Pagodas Resort. Das dazu gehörende Restaurant servierte ordentliches Thai Essen, aber vorallem das Restaurant selbst war ein richtiges Schmuckstück, gebaut komplett aus Holz und das ganze Mobiliar ebenfalls aus edlem Tropenholz. Einfach eine Augenweide. Personal natürlich alle aus Burma, das ist wie bei uns, Ausländer arbeiten für niedrigere Löhne, also nimmt man die. Die Aussicht nach Burma ist herrlich und es ist schade, dass man dieses Land nicht besuchen kann. Es soll landschaftlich noch sehr intakt sein so dass ein Besuch sich allemal lohnen würde. Aber auch die thailändische Seite hat es in sich, hohe Berge, tropische Vegetation, Wasserfälle, Höhlen und heisse Quellen, also auch hier für jeden etwas zum anschauen. Übrigens ist der Ort auch von Bangkok mit direkten Bussen zu erreichen, allerdings ist ein Fahrt mit dem Bus für meinen Geschmack doch etwas ungemütlich und die Busfahrer hier sind oft kleine Schumi`s, Vollgas auf Deibel komm raus. Aber es gibt sicher auch anständige Fahrer, die muss zu deren Ehre gesagt werden. Die meisten Besucher aber sind Thais, die mal hier etwas einkaufen wollen, was günstiger ist als in der Hauptstadt und das Vergnügen einer Fahrt durch die Berge ist auch nicht alltäglich.
Ich habe aber auch einige Farangs angetroffen, die etwas abseits der Touristenorte Thailand erleben wollen, und das kann man hier. Am frühen Sonntagnachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück, hatten wir doch knapp 500 km vor uns bis wir zuhause ankamen.
Müde aber um ein Erlebnis und viele Bilder reicher erreichten wir dann gegen 21:00 Uhr unser Haus in Chachoengsao. Es wird nicht die letzte Reise dorthin gewesen sein.
Stress in der Nachbarschaft
Stress in der Nachbarschaft
28.09.2008
Im Moment läuft es nicht ganz so, wie wir es uns verstellen.
Kann sein, dass wir zu stark auf Sauberkeit achten, aber viele Leute, die vorbeikommen, machen Komplimente und sind erstaunt, dass man mit relativ wenig Einsatz so viel erreichen kann. Und es gibt schon viele Gemeinden, die da sehr fortschritlich sind, öffentlich Abfallkübel aufstellen und auch regelmässig leeren. Dies erscheint mir aber abhängig von der jeweiligen Provinzregierung. Und da gibt es noch sehr grosse Unterschiede.
Einer unserer Nachbarn stellt sich im Moment permanent quer. Es scheint, als würden die gerne in Dreck und Unordnung leben. Es kann aber auch sein, dass sie eifersüchtig sind, weil die anderen Nachbarn alle zusammen an einem Strang ziehen. Und zugeben, dass man falsch liegt, geht hier in Thailand nicht, man könnte ja sein Gesicht verlieren. Also lieber sehenden Auges hinein in die Sche…. Dabei müssen sie nichts zusätzlich machen. Nur etwas sauberer sein. Aber nein, im Moment ist ihr Hobby, Abwasser auf die Strasse zu leeren, um uns alle zu nerven.
Aber das gibt es ja auch bei uns in Europa, Nachbarn die gerne streiten. Wir reparieren die Strasse, was eigentlich die Gemeinde machen sollte, ( aber die haben , scheint es , kein Geld oder keine Zeit oder keine Lust ), halten alles sauber und unterhalten alles . Und ich habe etwas zu tun und bleibe in Form. Schade, und ein Unding, dass mit dem Gesicht verlieren. Ich hoffe immer noch, dass hier irgendwann eine Generation heranwächst, die dass ebenso sieht. Würde den Leuten gut tun, und etwas mehr Selbstvertrauen geben. Denn Thais fürchten sich immer. Angst davor, dick zu werden, Angst davor, braun zu werden, Angst davor, etwas nicht zu können, Angst in allen möglichen Formen. ( guah = Angst , neben mailuuh = ich weiss nicht und lüühm = vergessen, einer der häufigsten gehörten Ausdrücke hier).
Allerdings , vor dem Tod fürchten sich Thais, glaube ich , nicht. Wenn ich da so im täglichen Verkehr ihr Verhalten sehe, schlicht und einfach ein Graus. Da wird Hemmungslos ohne Helm gefahren, mit mehreren Passagieren drauf, überholt an allen möglichen und unmöglichen Stellen und Momenten. Die Busse von 200 Baht für Fahren ohne Helm wird bezahlt, wenn man erwischt wird , macht zwar weh, aber meistens wissen sie schon, wo die Polizei steht. Die Autofahrer sind alles kleine Schumis. Rasen, überholen in Kurven , Spur wechseln ohne blinken, und wenn sie blinken, nicht in den Rückspiegel schauen, ich habe ja geblinkt, pass du hinten auf, nicht ich. Auf der falschen Seite fahren, damit kann man einige Meter sparen, und Benzin ist ja so teuer. Licht machen , so spät wie möglich, denn ich sehe ja noch genug. Und Lastwagen und Busfahrer, entweder stehen die so unter Druck ihrer Chefs und rollen so ziemlich rücksichtslos über die Strassen, oder sie denken, je grösser das Vehikel , um so selbstverständlicher ist es, dass man ihnen Platz macht. Auf unserer letzten Fahrt nach Sukothai kamen wir an einem Unfall vorbei. LKW gegen Töfffahrer. Dieser tot am Boden liegend, kein Helm , viel Polizei, die alles aufräumen musste. 20 Meter weiter, Töfffahrer ohne Helm , total unbeeindruckt, von dem , was sie eben gesehen hatten , mit Vollgas fahrend, wie wenn nichts geschehen wäre.
Wir beide waren dagegen sehr aufgewühlt und konnten an diesem Abend nur schlecht einschlafen. Auch bei meiner Autoprüfung wurden uns Bilder von wirklich verheerenden Unfällen gezeigt, um uns zu sensibilisieren . Auf mich wirkte dies sehr lange und stark nach. Andere Prüflinge verliessen nach dem Erhalt des Ausweises stolz den Laden und schwangen sich ohne Bedenken ohne Helme auf ihre Töffs. Zugegeben, es gibt auch sehr fortschritlich denkend und handelnde Leute hier, aber die sind noch stark in der Minderheit.
Trotzdem liebe ich dieses Land und finde es herrlich hier und fühle mich wohl als Gast dieses Landes. Und ich versuche in Gesprächen immer wieder die Leute zum Nachdenken zu bringen, dass der Schutz der Umwelt und der Menschen ein absolutes Muss ist, wir haben das in Europa auch schmerzlich lernen müssen. Und ich denke, ein Vorbild abzugeben ist besser, als die Leute zu beschimpfen und zu etwas zwingen, was sie nicht wollen. Also räume ich still weiter auf und halte das Quartier in Schuss, hoffend, dass es Nachahmer geben wird.
Ich werde bei Gelegenheit mal einige Bilder von Verkehrssituationen zeigen. Man sieht da Sachen, komische, lustige und eben sehr viel gefährliche.
Garagenbau
Garagenbau
20.08.2008
Eine Garage in Thailand zu bauen, nichts einfacher als das.
Eine Baubewilligung war nicht nötig, richtig cool. Also habe ich lediglich das Areal sauber gemacht und mit Kies aufgefüllt. Danach durch einen Kollegen einen Schlosser gefunden , der mir einen Vorschlag machte, wie das den in etwa aussehen werde. Wir einigten uns schliesslich auf eine hier übliche leichte Bauweise, es muss ja nur gegen Regen und direkte Sonne schützen.
Drei Tage später war er dann mit seinen Leuten da und sie begannen mit dem Aufbau. Das ging sehr schnell von statten. Es dauerte im ganzen lediglich 1 1/2 Tage und fertig war das Ding. Ok , nicht so wie wir es bei uns in der Schweiz machen würden, aber mir gefällt`s und es genügt den Ansprüchen. Und da es hier ja nicht kalt wird, müssen auch keine Wände her. Dafür kann ich mir eben Orchideen und andere tropische Pflanzen halten.
Dazu habe ich mir einige spezielle Stangen machen lassen, um diese aufzuhängen. Es war lässig, zu zusehen, wie da gearbeitet wurde. Einem SUVA-Menschen wäre wahrscheinlich das Herz stillgestanden, von wegen Sicherheit am Arbeitsplatz und so. Aber hier ist das nun mal so, nun denn. Aber es war zu sehen, die haben Spass und können schon etwas.
Vorallem wird jedes eventuell anfallende Problem umgehend gelöst, wenn auch die Lösungen meist eher unkonventionell sind. Und wenn dann mal etwas schief läuft , hört man den für Thailand typischen Satz ”mai pen rai” was soviel heisst, wie ”macht nichts“. Und so sieht nun die Garage oder anders gesagt das Unter- stelldach fertig aus. Einfach aber geräumig , ( 4 x 6 m ). Nun muss ich nur noch einige Kleinigkeiten machen, wie den Boden walzen,eventuell noch etwas die Metallrohre streichen. Schweizerflagge montieren, natürlich auch die thailändische und eine vom König, dass gehört sich so.
Neue Nachbarn
Neue Nachbarn
14.09.2008
Am Samstagmorgen habe ich neue Nachbarn entdeckt.
Man hat mir schon erzählt, dass hinter dem Haus und im angrenzenden Wasser Warane leben. Gesehen habe ich aber nie einen. Und nun war es soweit. Im geschnittenen Gras hatte einer sich in der Nacht aufgemacht, wahrscheinlich um Futter zu suchen. Und am Morgen, bevor er sich wieder verstecken konnte im Tümpel, erwischte ich ihn.
Ich holte sofort meine Canon und bestückte sie mit dem 300 Tele. Und ich bekam ihn schön vor die Linse. Einen prächtigen Bindenwaran. (Varanus salavtor salvator, die in Thailand verbreitete Art.). Ich denke , er war so in etwa 150 cm lang. Es ist schon schön, ich als ehemaliger Tierpfleger lebe hier zusammen mit solch herrlichen Tieren. Und als ob es nicht genug sei, fand ich noch eine Echse, Name mir zwar unbekannt , aber einfach schön. Daneben habe ich noch einige Arbeiten erledigt. Am Freitagmorgen waren wir auf dem OTOP - Markt. OTOP = One Tambon One Products , heisst : Ein Dorf , ein Produkt.
Aus der Natur, von außerordentlich qualifizierten Grundstücken und Thailands Kulturerbe produziert. In diesem Projekt werden gesunde und natürliche Produktionenen gefördert sowie alte Traditionen aufrecht erhalten. Eben auf diesem Markt fand ich dann noch schöne und günstige Orchideen. Ich musste natürlich gleich zuschlagen, konnte nicht wiederstehen. Diese habe ich dann zu Hause an einige Bäume gebunden, wie ich mir das abgesehen habe . Das geschieht mit Kokosnussfasern, der äussersten Schicht der Nuss.
Die hält die Wurzeln schön feucht und erzeugt ein gutes Klima für die Pflanze. Sieht schön aus und und fast alle Nachbarn haben es bewundert. Ja, fast alle, bis auf einen. Und , erinnert ihr euch noch an das Schild, man soll Abfall nicht wegwerfen ???. Es ist weg, ich muss also ein neues anbringen. aber, mai pen rai, ich habe ja noch einige.
So, diese Woche will ich etwas rumreisen, also nicht so viele geschichten aus dem Quartier. Nächstesmal gibt es dann einen Reisebericht.
Was wir gerade machen
Was wir gerade machen
07.09.2008
Die ganze Woche haben wir gebaut,gepflanzt, gegraben, Steine, Kies und Sand aus Baugruben geholt, Gras gemäht und so weiter.
Das Gras ist hier allerdings bis zu 3 Meter hoch und sehr stabil gebaut. Das mähen ist also nicht gerade ein Zuckerschlecken. Wir wollen rund um die Siedlung alles fertig mähen, um mal zu sehen, wie es da so aussieht.Dabei habe ich einen Jungen aus der Nachbarschaft eingestellt, der mir dabei hilft.
Er hat keine Arbeit und ist aber willig und fleissig. Ich bezahle ihm einen für Thailand sehr guten Tageslohn , dass hilft ihm und ich komme so schneller vorwärts. Denn irgendwann möchte ich ja mit diesen Arbeiten fertig sein und ein bisschen Rumreisen. Ich denke, noch eine Woche, dann ist rund um unser Viertel alles gemäht und die Strasse sollte dann soweit sein, dass sie wieder ohne Löcher befahrbar ist. Ich hoffe natürlich noch immer, dass sich die Gemeinde mal aufrafft, und unseren Soi ( kleine Strasse ) mit einen festen Belag versieht. Entlang der Strasse haben wir nun auf der einen Seite Blumen gepflanzt und auf der anderen Seite Bambus, Bananen, Papayas und andere essbare Pflanzen.
Am Schluss sollte es dann wie eine kleine Allee aussehen.Abends helfen dann einige Nachbarn , indem sie mir Steine holen und pflanzen helfen. Das ist so eine richtig nette kleine Interessengemeinschaft. Und dann haben wir noch ein Schild angebracht, damit der letzte hier nun merken sollte, Abfall werfen wir nicht mehr hinter irgend einen Baum oder Strauch, sondern bringen ihn zum Abfall Sammelplatz. Mal sehen, ob sich nun alle daran halten, oder ob einer das Schild wegschmeisst. Kein Problem, ich habe mehrere davon.Zwischendurch gab es so richtige Monsunregenschauer, aber meine Abwasserrinnen scheinen bereits zu funktionieren. Ich kann sie also so noch etwas ausbauen und dann haben wir auch dieses Problem gelöst.
Pratuang kümmert sich vorallem um die Blumen, nebst den notwendigen Bestellungen, die ich Mangels genügender Sprachkenntnisse nicht machen kann, und gibt dabei den Nachbarinnen immer wieder Tipps und Vorlagen, wie sie es auch machen könnten. Sie beherrscht das perfekt, was man auf den Bildern auch sieht.Am Samstag gings mir dann aber so richtig mies. Ich denke, ich habe mir am Freitagmorgen einen kleinen Sonnenstich eingefangen, war mal wieder ohne Hut und T-Shirt draussen. Ich lag dann bis Sonntagmorgen im Bett mit Fieberschüben, die sich aber dann wieder gelegt haben.
Also , was lerne ich daraus, Sonnenschutz ist schon wichtig, darum laufen die Einheimischen ja auch meist gut bedeckt in der Sonne rum. Haben dann heute Sonntag nochmals Bananenstauden geholt und sind anschliessend zusammen Mittagessen gegangen. Ich melde mich dann wieder, wenn wir fertig sind.
Die erste Seerose blüht
Die erste Seerose blüht
23.08.2008
Heute morgen sehe ich , dass die erste Seerose in meinem kleinen Teich blüht.
Musste natürlich sofort ein Bild machen, um das festzuhalten. Dass sieht man ja nicht alle Tage, ok in Thailand schon, aber nicht in einem privaten kleinen Teich eine so grosse Blüte. Ich habe dann noch etwas rumgewerkt und Erde von einer Ecke zur anderen geführt.
Dabei habe ich noch schnell ein Foto von den bepflanzten Reifen gemacht, sieht gut aus, finde ich. Davor muss nun noch Erde aufgefüllt werden und dannach wird dieser Streifen mit Bodenbedecker bepflanzt.
Es soll ja wie gesagt, am Schluss eine schöne kleine Strasse sein. Heute ist Sonntag und da will ich nichts mehr machen, ein bisschen Ausruhen und dann am Montag mit neuer Energie an die weiteren Aufgaben ran.
Die Schaukel ist da
Die Schaukel ist da
28.08.2008
Heute ist die Schaukel nun angekommen.
Ein wirklich schönes Teil, gefertigt aus Bambus, aber teilweise aus den Wurzeln von Bambus, die sind besonders stark. Und das Gewicht ist dabei auch nicht zu unterschätzen, was wir beim Abladen dann spätestens bemerkten. Dafür steht sie dadurch sehr sicher und kann eigentlich nicht kippen. Sofort kamen einige Nachbarn um die Schaukel zu bewundern und alle waren der Meinung , sie wäre ” soi maag ” sehr schön.
Sie ist wirklich schön und stabil , und die Kinder werden sich damit vergnügen können. Der erste User ist ja auf dem Bild zu erkennen. Dabei wurde sofort ein erstes Probesitzen und schaukeln organisiert. Das Resultat war durchaus positiv zu vermelden. Ich konnte es natürlich nicht unterlassen, selbst auch mal Platz zu nehmen, und wurde sofort von meinen beiden Hunden auf der Schaukel begrüsst. Auch eines unserer Nachbars Paare musste natürlich sofort mal schaukeln, ich habe ihnen dann ein Bild davon ausgedruckt.
So, nun habe ich wieder etwas zu tun, muss den Boden noch fertig machen, und danach die Bepflanzung darum herum fertigstellen. Und zwar so, dass diese Ecke dann wie ein Teil eines Ressorts aussieht. Es ist erfreulich, dass in der Zwischenzeit alle , ich muss es einfach nochmals sagen, alle , mitmachen beim Sauberhalten unseres Viertels. Dass macht so richtig Spass und Freude, vorallem, wenn man weiss, wie dieses Quartier noch vor einem Jahr ausgesehen hat.
Wir müssen jetzt nur noch die Gemeinde dazu bringen, die Strasse auszubessern. Den Rest besorgen wir dann schon selbst.
Nissan Navara
Nissan Navara
27.08.2008
Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht einige Bilder unseres Autos habe.
Natürlich habe ich die und zeige sie euch heute. Das Modell (Nissan Navara 2,5) ist ein so genannter Pickup, aber wir wollten dann einen mit 4 Türen, so dass man hinten bequemer sitzen kann.
Dazu haben wir uns noch für das Modell mit Airbag und ABS, aber ohne 4 x 4 entschieden. Dass genügt vollkommen, da wir keine Gebirgestouren machen werden. Die Farbe wählten wir hell , wegen der Sonne, dunkle Autos werden da immer sehr schnell sehr heiss. Also ein warmes Silber suchten wir uns aus. Sieht schön aus und gefällt uns .
Wir sind schon ziemlich Rumgekommen in der kurzen Zeit. Er fährt sich wirklich gut, und ich bin schon ein wenig ein Autofan geworden, obwohl ich mir das eigentlich früher nicht richtig vorstellen konnte. Ok , in Basel braucht man wirklich kein Auto und mein Scooter dort genügte vollauf. Aber hier ist es doch um einiges bequemer, wenn man einen Wagen hat. Eine der ersten Fahrten ging nach Trat , Laem Ngop, wo wir dann zu unserem Tempel gefahren sind. Der Abt dort kennt uns recht gut und uns beiden gefällt es dort sehr gut.
Über diesen Tempel berichte ich dann einmal separat. Wir liessen dort unser Auto von ihm segnen, dass ist hier Brauch und kann nur gut tun. Und an Sonntagen laden wir jeweils einige Nachbarn ein und machen einen kleinen Ausflug, nehmen Essen und Trinken mit und haben immer Spass dabei.
Kleine Arbeiten
Kleine Arbeiten
19.08.2008
Ich hatte die letzten Tage immer was zu tun. Kleinigkeiten zwar, aber auch die müssen gemacht sein.
Dazwischen noch schnell den Führerschein gemacht, so dass ich nun problemlos in Thailand rumfahren kann. Also, zuerst haben wir im Garten eine kleine Bambushütte aufgestellt, so als Treffpunkt für alle Nachbarn zum reden oder für die Kinder zum Hausaufgaben machen.
Diese Woche kommt noch eine Schaukel, ebenfalls aus Bambus gefertigt. Nun brauchen wir da abends noch Licht. Also einen Elektriker gesucht und in der Nachbarschaft gefunden. Der verlegt mir dann auch noch meine Internetkabel fachmännisch und ändert noch einige Steckdosen im Haus. Im Garten und der Strasse entlang Gras gemäht und meine Blumen gejätet.
Die Orchideen in der offenen Garage machen sich gut und blühen immer wieder, sehr zu meiner Freude. Also , es wird mir nicht langweilig hier und wenn wir dann mal Lust haben, fahren wir schnell ans Meer nach Bang Saen um dort frischen Fisch zu essen und den Tag einfach zu geniessen.
Ich werde den Aufbau der Schaukel dann melden und fahre heute noch zu einem Tempel um einige Fotos zu machen, dass Wetter ist heute ideal dazu.
































