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Sonntag, 20.05.2012

Plastiktüten im Einkaufscenter BigC

25. Mai 2010 - Heute habe ich etwas sehr erfreuliches gesehen. Schon seit ich in Thailand lebe, ist mir immer wieder aufgefallen, wie beim Einkauf in Thailand alles in zig Plastiktüten gefüllt wird. Egal was du kaufst, es wird nochmals in Plastiktüten eingepackt. So hatte ich in kürzester Zeit hunderte von solchen Tüten zu Hause. Und überall sieht man diese dann rumliegen, sie verunzieren Strassenränder, Felder und Plätze. Kurz gesagt, wo du auch hinsiehst, Plastiktüten nebst anderem Abfall. Ich habe, seit ich hier wohne, begonnen, konsequent Einkaufstaschen mitzunehmen und am Anfang noch öfters Kopfschütteln an den Kassen ausgelöst. 

Und immer wieder erklärte Pratuang dann den Verkäuferinnen, dass wir zuhause schon viel zu viele davon hätten und deshalb darauf verzichten. Viele kennen uns nun schon und wissen, dass ich selbst einpacke. Nun habe ich am Dienstag im BigC in Khanna Yao, Bangkok, erlebt, dass die Verkäuferin, nachdem ich eingepackt habe und Pratuang zahlen wollte, eine Kollegin rief und diese fragte, wie sie nun den Betrag gutschreiben solle, den diese Kunden hätten keine Plastiktüten genommen. Pratuang hat dann gefragt, um was es gehe, und so erfuhren wir, dass die Kaufhauskette folgendes einführen will. Nach einer Einführungsphase wird pro Plastiktüte ein Baht verlangt, und im Moment wird Kunden, die keine nehmen, ein Betrag an der Endsumme abgezogen als Belohnung. Das finde ich nun wirklich super, dass hier ein Umdenken beginnt. An den Kassen ist dies auch schriftlich angezeigt. 

Aber kein Mensch liest dies, habe ich das Gefühl. Als wir am Samstag im BigC Chachoengsao einkauften, und auch hier einige Baht zurück erhielten, fragten die Nachfolgenden Kunden, warum und wieso. Gelesen, obwohl gut sichtbar angebracht, hat es niemand. Aber die Leute waren überrascht. Ich denke, dass dies der richtige Weg ist. Man kann Menschen nur über den Geldbeutel dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern. Es wird zwar etwas dauern, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und das ist gut so. 

Folgende Informationen darüber habe ich dann im Internet gefunden, gelesen bei: http://farang-magazin.com

 Nach Aussage von Pornthep Techapaibul, stellvertretender Gouverneur der BMA, gegenüber lokalen Medien, könnten aufgrund der neuen Umwelt-Kampagne die Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr um eine Million Tonnen reduziert werden. Doch nicht nur die Umwelt profitiert von dieser neuen Regelung. Die BMA verspricht sich eine Einsparung von 650 Millionen Baht, was der jährlich aufgebrachten Summe für die Beseitigung von Plastiktüten und Einkaufstaschen alleine im Stadtgebiet der Millionenmetropole entspricht. im Spiegel online habe ich dazu noch folgendes gefunden: 01.06.2008 Ein neues Gesetz soll den Chinesen zu mehr Umweltbewusstsein verhelfen: In Zukunft dürfen Geschäftsinhaber ihren Kunden keine Plastiktüten mehr schenken.

 Peking hofft, so der eklatanten Umweltverschmutzung im Land beizukommen. Alte Gewohnheiten sollen "revolutioniert" werden, schrieb die Nachrichtenagentur Xinhua anlässlich der neuen Verfügung. Beim Einkauf müsse künftig zwischen 0,2 Yuan (1,9 Euro-Cent) für kleine Plastiktüten und 10 Yuan (93 Cent) für Stoffbeutel ausgegeben werden. In China wurden im Jahre 2008 mindestens 1300 Tonnen Öl täglich allein für die Produktion von Plastiktüten aufgewendet. 

Der gesamte Plastikmüll, darunter meist Tüten, macht drei bis fünf Prozent des Abfalls in China aus.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Müllstrudel ,  interessante Infos zum Thema Plastikmüll.